Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen gefälschter Luxusauto-Logos
Nina LehmannPolizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen gefälschter Luxusauto-Logos
Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenrechtsverstößen
Ein Oldtimer-Händler in Mettmann wurde am Freitag, dem 8. August 2025, von der Polizei durchsucht. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Verstößen gegen Markenrechte. Den Ermittlern zufolge soll der 75-jährige Händler Replika-Fahrzeuge mit unberechtigt verwendeten Logos eines bekannten deutschen Luxusautoherstellers verkauft haben. Die Ermittlungen folgen wiederholten Abmahnungen, die der Geschäftsinhaber ignoriert hatte.
Die Razzia führte die Kriminalpolizei Mettmann auf Basis eines Beschlusses des Amtsgerichts Wuppertal durch. Die Beamten durchsuchten die Geschäftsräume und beschlagnahmten Embleme, Wappen, Beschriftungen sowie Unterlagen, die mit dem Fall in Verbindung stehen. Unter den hochwertigen Oldtimern vor Ort wurden zwei Fahrzeuge identifiziert, die direkt für die Ermittlungen relevant sind.
Der Stuttgarter Hersteller hatte dem Händler zuvor mehrfach zivilrechtliche Abmahnungen zugestellt. Trotz dieser Warnungen bewirbt das Unternehmen weiterhin Replika-Modelle online und behauptet irreführend, originale Technologie des Automobilherstellers zu verwenden. In einigen Anzeigen wurden sogar geschützte Logos und Markenzeichen ohne Genehmigung genutzt.
Da die unerlaubten Verkäufe nicht gestoppt werden konnten, leitete das Unternehmen rechtliche Schritte ein. Dem Beschuldigten wurde nun offiziell untersagt, weitere Repliken mit den Original-Markenzeichen des Herstellers zu vertreiben.
Sowohl der Autohersteller als auch die Ermittlungsbehörden betonen, dass solche Maßnahmen dazu dienen, Kunden vor gefälschten Fahrzeugen zu schützen. Die beschlagnahmten Beweismittel sollen weitere juristische Schritte unterstützen. Die Geschäfte des Händlers bleiben unter Beobachtung, während die Ermittlungen andauern.






