Polizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Ergebnissen
Nina LehmannPolizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Ergebnissen
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche frühmorgendliche Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durchgeführt. Im Fokus standen Verkehrsverstöße mit E-Scootern sowie andere Fragen der Verkehrssicherheit. Bei der Aktion wurden mehrere Verstöße registriert.
Die Überprüfungen fanden zwischen 7 und 9 Uhr an den ausgewählten Schulen statt. Das häufigste Vergehen war das Fahren mit E-Scootern auf verbotenen Flächen wie Gehwegen – allein an Schulen gab es 14 solche Fälle. Stadtweit summierte sich dieser Verstoß auf 36 Fälle, gefolgt von einem Fall von Falschfahrt gegen die Fahrtrichtung.
Ein weiteres häufiges Problem in Schulnähe war, dass zwei Personen gleichzeitig auf einem E-Scooter unterwegs waren. Zudem wurden an zwei Schulen fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt. Ein 12-jähriger Junge wurde außerdem dabei erwischt, wie er ein nicht zugelassenes E-Bike mit Gasgriff fuhr.
An vier Schulen gab es ordnungsrechtliche Maßnahmen, während eine Schule präventive Ansätze in den Vordergrund stellte. Sechs Strafanzeigen wurden wegen fehlender Pflichtversicherung für E-Scooter erstattet. Die Polizei ahndete zudem Parkverstöße und Verstöße gegen die Gurtpflicht, darunter einen Fall, bei dem ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert war.
Die Aktion zeigte, dass es in Dortmund weiterhin Probleme mit der Nutzung von E-Scootern gibt. Viele Verstöße betrafen falsche Fahrwege und fehlende Versicherungen. Die Behörden setzen die Kontrollen fort, um die Sicherheit im Umfeld von Schulen zu erhöhen.






