Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Sebastian KönigPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen flächendeckende Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Die Aktion war Teil der länderübergreifenden Kampagne "Sicher.Mobil.Leben", die in diesem Jahr den Schutz von Kindern auf ihren Wegen zu und von Bildungseinrichtungen in den Fokus rückt.
In den ausgewiesenen Zonen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt, ein Schulbus mit Kindern an Bord mit 48 km/h angehalten. Neben Rasern stellten die Beamten häufig fehlende oder falsch montierte Kindersitze in Fahrzeugen fest.
Neben den Kontrollen umfasste die Kampagne auch präventive Maßnahmen: Verkehrsicherheitsberater besuchten Viertklässler, um ihnen sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. Die Kinder übten das Durchqueren besonders gefährdeter Bereiche und ließen ihre Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüfen. Zudem sprachen die Beamten direkt mit Autofahrern und Fußgängern, um auf die Risiken im Umfeld von Schulen und Kitas aufmerksam zu machen.
Ziel der Initiative war es, Verstöße zu ahnden und gleichzeitig das Bewusstsein für alltägliche Gefahren zu schärfen. Jedes Jahr legt die Kampagne einen neuen Schwerpunkt fest – diesmal stand die Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt.
Die Kontrollen führten zu Bußgeldern wegen überhöhter Geschwindigkeit und mangelhafter Kindersicherung. Darüber hinaus sprachen die Beamten mit Hunderten Verkehrsteilnehmern, um sichereres Verhalten zu fördern. In den kommenden Jahren wird die Kampagne weiterhin verschiedene Verkehrsrisiken gezielt angehen.






