18 April 2026, 06:03

Polizei stoppt 900 Tuner-Autos in Neuss: 30 verlieren Betriebserlaubnis

Eine Reihe von Polizeiwagen vor einem Gebäude mit Text geparkt, umgeben von Menschen, Bäumen, Laternenmasten, Drähten und einem bewölkten Himmel.

Polizei stoppt 900 Tuner-Autos in Neuss: 30 verlieren Betriebserlaubnis

Großes Treffen von Auto-Fans in Neuss: Polizei kontrolliert 900 Fahrzeuge auf illegale Tuning-Maßnahmen

Am Samstagabend versammelten sich in Neuss zahlreiche Autobegeisterte – rund 900 Fahrzeuge trafen sich auf dem Parkplatz eines Möbelhauses an der Schanzenstraße. Die Polizei aus mehreren Städten startete eine gemeinschaftliche Kontrollaktion, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Einhaltung der Straßenverkehrsbestimmungen zu überwachen.

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Das Treffen zog vor allem Fans von getunten Autos an, die oft als "Tuner" oder "Poser" bezeichnet werden. Während die meisten Teilnehmer friedlich blieben, überprüften Beamte aus Neuss, Düsseldorf, Krefeld und Köln Fahrzeuge und Fahrer auf illegale Umbauten. Ziel war es, gefährliche Veränderungen und rücksichtsloses Fahrverhalten zu unterbinden.

Im Rahmen der Aktion deckten die Behörden zahlreiche Verstöße auf: 30 Fahrzeuge verloren ihre Betriebserlaubnis wegen nicht genehmigter technischer Eingriffe. Zehn weitere wurden beschlagnahmt, da ihre Modifikationen – wie tiefergelegte Fahrwerke, leistungsgesteigerte Motoren oder manipulierte Bremsanlagen – ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellten. Zwei Fahrer mussten sich zudem einem Drogentest unterziehen, nachdem Beamte den Verdacht auf Rauschmittelkonsum hatten.

Die Behörden betonten zwar das Verständnis für die Leidenschaft am Autotuning, wiesen jedoch auf die Notwendigkeit von Sicherheitskontrollen hin. Illegales Tuning und gefährliches Fahrverhalten, so die Warnung, gefährdeten alle Verkehrsteilnehmer. Die Polizei kündigte an, Verstöße konsequent zu ahnden, um solche Delikte künftig zu verhindern.

Die Aktion richtete sich gezielt gegen unsichere Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Verhalten. Beamte zogen Fahrzeuge mit schweren technischen Mängeln aus dem Verkehr und gingen gegen den Verdacht auf Drogenkonsum vor. Trotz kleinerer Zwischenfälle blieb die Veranstaltung unter polizeilicher Aufsicht weitgehend ruhig.

Quelle