Polizei warnt vor neuem Betrugswelle bei Online-Investitionen und Krypto-Plattformen
Niklas SchmitzPolizei warnt vor neuem Betrugswelle bei Online-Investitionen und Krypto-Plattformen
Die Polizei warnt die Bevölkerung vor einer Zunahme von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Online-Handelsplattformen. Betrüger nutzen soziale Medien oder Online-Werbung, um Opfer in gefälschte Anlagegeschäfte zu locken. Dabei werden oft hohe Renditen bei minimalem Risiko versprochen – doch das investierte Geld ist für immer verschwunden.
Typischerweise beginnt der Betrug mit einer unerbetenen Nachricht oder einer Anzeige. Die Täter überreden ihre Opfer, in Kryptowährungen oder andere vermeintlich lukrative Anlagen auf professionell gestalteten Plattformen zu investieren. Erste Einzahlungen, meist zwischen 250 und 500 Euro, scheinen zunächst hohe Gewinne abzuwerfen, was die Opfer dazu verleitet, weitere Beträge zu überweisen.
Doch Auszahlungen bleiben aus. Stattdessen fordern die Betrüger zusätzliche Überweisungen für angebliche Steuern oder Gebühren – oder sie verschwinden spurlos. In einem Fall investierte ein Mann aus Bonn auf einer gefälschten Kryptowährungsplattform, nur um später festzustellen, dass die Website nicht mehr erreichbar war. Daraufhin erstattete er Anzeige bei der Polizei.
Ermittler der Kriminalinspektion 23 haben vor diesen Maschen gewarnt. Sie raten zur Vorsicht bei unerbetenen Angeboten und empfehlen, vor Investitionen gründliche Recherchen anzustellen. Sowohl auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention als auch auf der Seite des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) finden sich Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsfallen schützen kann.
Opfer von mutmaßlichen Anlagebetrug werden aufgefordert, den Vorfall bei der örtlichen Polizei zu melden. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, Versprechungen auf hohe Gewinne und unerbetene Kontakte kritisch zu hinterfragen. Die Überprüfung der Seriosität von Handelsplattformen bleibt ein entscheidender Schritt, um finanzielle Verluste zu vermeiden.
