Polizeirazzien in Münster decken illegale Kriegswaffen und Bargeld auf – zwei Festnahmen
Sebastian KönigPolizeirazzien in Münster decken illegale Kriegswaffen und Bargeld auf – zwei Festnahmen
Polizeirazzien in Münster und Senden decken Waffenlager auf – zwei Festnahmen
Bei Razzien in Münster und Senden haben die Behörden einen Bestand illegaler Schusswaffen sichergestellt und zwei Männer festgenommen. Ziel der Aktion war ein 33-jähriger Verdächtiger, dem Wirtschaftsstraftaten und unerlaubter Waffenbesitz vorgeworfen werden. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler zudem Bargeld und ein Fahrzeug.
Die Staatsanwaltschaft Münster hatte die Razzien eingeleitet, nachdem sie gegen den 33-Jährigen wegen des Betriebs eines nicht angemeldeten Bauunternehmens ermittelt hatte. Der Mann soll Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und keine vorgeschriebenen Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt haben. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, in der er sich weiterhin befindet.
Bei den Durchsuchungen stießen die Beamten auf mehrere funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten. Die Waffen wurden beschlagnahmt, ebenso wie 38.300 Euro in bar – darunter 12.300 Euro, die im Haus eines 61-jährigen zweiten Verdächtigen gefunden wurden, sowie 26.000 Euro aus einem Bankschließfach. Der ältere Mann wurde ebenfalls festgenommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Ein Fahrzeug, das mit dem Hauptverdächtigen in Verbindung steht, wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die gesicherten Beweismittel auswerten.
Die Razzien führten zu zwei Festnahmen, der Beschlagnahmung illegaler Schusswaffen sowie der Sicherstellung von Bargeld und einem Fahrzeug. Der 33-jährige Hauptverdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zu den Vorwürfen der Wirtschaftsdelikte und des Waffenbesitzes fortgesetzt werden. Gegen den 61-Jährigen laufen separate Verfahren im Zusammenhang mit dem bestehenden Haftbefehl.






