Rheinbacher Polizeiwache kehrt nach Flutschäden an historischen Standort zurück
Niklas SchmitzRheinbacher Polizeiwache kehrt nach Flutschäden an historischen Standort zurück
Polizeiwache Rheinbach nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Die Polizeidienststelle in Rheinbach hat nach umfassenden Renovierungsarbeiten, die durch die schweren Flutschäden von 2021 notwendig geworden waren, offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Bei einer Feierstunde am 30. April 2025 wurde die Rückkehr der Beamten an ihren zentralen Standort begangen – nach Jahren der provisorischen Unterbringung. Zu den Gästen zählten hochrangige Vertreter, darunter Innenminister Herbert Reul, der die Fertigstellung als wichtigen Meilenstein würdigte.
Die Wache hatte 2021 durch die Flutkatastrophe erhebliche Schäden erlitten, sodass die Polizei ihre Aktivitäten verlegen musste. Zunächst wurde eine mobile Einheit eingerichtet, später ein Containerbau als Übergangslösung, während die Sanierung lief. Die Streifenwagen waren zeitweise an der Dienststelle in Meckenheim stationiert, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Die Bauarbeiten begannen 2023 unter der Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Zu den Maßnahmen gehörte die Verlegung der Heizungsanlagen und Serverräume in den Dachbereich, um sie besser vor Hochwasser zu schützen. BLB-NRW-Chefin Gabriele Willems betonte die Bedeutung der Modernisierungen: "Ziel war es, die Polizeiarbeit gegen künftige Extremwetterereignisse abzusichern und gleichzeitig ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld zu schaffen."
Die Beamten bezogen das renovierte Gebäude bereits am 28. April 2025 – zwei Tage vor der offiziellen Wiedereröffnung. Innenminister Reul lobte die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft und den erfolgreichen Abschluss des Projekts. Der Containerbau wird nun eingemottet, bleibt aber für mögliche Einsätze an anderen Orten verfügbar.
Mit der wiederhergestellten Wache kann die Rheinbacher Polizei nun wieder effizient von ihrem ursprünglichen Standort aus agieren. Dank verbessertem Hochwasserschutz und modernisierter Ausstattung ist das Gebäude für künftige Herausforderungen gerüstet. Die Wiedereröffnung stärkt zudem einen zentralen Knotenpunkt für die lokale Sicherheitsarbeit im Herzen der Stadt.






