Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan bis 2031
Sebastian KönigRheinisch-Bergischer Kreis beschließt wegweisenden Schulentwicklungsplan bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs in der Region bis 2031 verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern und gleichzeitig den künftigen Fachkräftebedarf zu decken. Zudem bildet er eine datengestützte Grundlage für strategische Verbesserungen in der beruflichen Bildung.
Der Schulentwicklungsplan enthält Empfehlungen zur Steigerung der Attraktivität der Berufsausbildung und zur Stärkung der Profile der Bildungsstandorte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der voranschreitenden Digitalisierung sowie der besseren Vernetzung der Berufskollegs. Der Plan berücksichtigt dabei Herausforderungen wie den demografischen Wandel, sich verändernde Bildungswege und die dynamischen Anforderungen des Arbeitsmarktes.
Die Kreisverwaltung wird die im Plan festgelegten Maßnahmen weiter ausarbeiten und umsetzen. Regelmäßige Aktualisierungen sollen sicherstellen, dass der Plan sich an veränderte Rahmenbedingungen anpasst.
Die Schulgemeinschaft in Bergisch Gladbach-Refrath hatte vorgeschlagen, die Verbundschule Mitte umzubenennen. Die Schulkonferenz stimmte einstimmig dafür, sie nach der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Margot Friedländer zu benennen. Die Förderschule in Refrath trägt damit künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule.
Der Schulentwicklungsplan weist der beruflichen Bildung in der Region bis 2031 eine klare Richtung. Er stärkt zukunftsfähige Einrichtungen und geht auf zentrale Herausforderungen in Ausbildung und Beschäftigung ein. Die Umbenennung der Schule steht zudem für eine wichtige Würdigung des Vermächtnisses von Margot Friedländer.






