ROADPOL-Kontrollwoche in Gelsenkirchen: 26 Lkw-Verstöße und ein skandalöser Lebensmittelfund
Matteo BöhmROADPOL-Kontrollwoche in Gelsenkirchen: 26 Lkw-Verstöße und ein skandalöser Lebensmittelfund
Gelsenkirchen richtete erste bundesweite ROADPOL-Kontrollwoche „Lkw & Bus“ 2025 aus
Vom 17. bis 23. Februar fand in Gelsenkirchen die erste landesweite Kontrollwoche „Lkw & Bus“ im Rahmen der ROADPOL-Initiative statt. Im Fokus standen gewerbliche Personen- und Gütertransporte, um die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu erhöhen. ROADPOL, das Europäische Netzwerk der Verkehrspolizei, organisierte die Aktion, um die Zahl der Verkehrsopfer auf den Straßen des Kontinents zu verringern.
Während der einwöchigen Kontrollen überprüften die Gelsenkirchener Beamten 34 Lastwagen und deckten dabei 26 Verstöße auf. Zudem wurden 159 weitere Fahrzeuge kontrolliert, wobei 54 verwaltungsrechtliche Vergehen und 62 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet wurden.
Am 21. Februar entdeckten die Beamten in einem Frühstücksverkaufswagen rohes, unverarbeitetes Hackfleisch, unsachgemäß gelagerte Backwaren sowie ungestempelte Dosengetränke und E-Zigaretten. Die Lebensmittelüberwachung in Gelsenkirchen übernahm den Fall. Dem Betreiber drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung.
Die Kontrollen unterstrichen die Notwendigkeit regelmäßiger Überprüfungen, um die Sicherheit im gewerblichen Verkehr zu stärken. Die Behörden betonten, dass unabhängige Verkehrskontrollen auch ohne Vorankündigung stattfinden können.
Die Polizei Gelsenkirchen wird sich auch künftig an solchen Kontrollaktionen beteiligen, um nachhaltige Verbesserungen der Verkehrssicherheit zu erreichen. Die Woche zeigte, wie wichtig konsequente Überwachung im gewerblichen Fahrzeugverkehr ist. Verstöße wurden geahndet, und die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung laufen weiter.






