Schulbetreuung in Solingen endet überraschend zum 31. Juli
Das Diakonische Werk Solingen wird seine offene erweiterte Schulbetreuung an der Grundschule Kreuzweg bis zum 31. Juli schließen. Die Entscheidung folgt auf finanzielle Schwierigkeiten, darunter steigende Kosten und gekürzte Landeszuschüsse. Die Eltern der betroffenen Kinder erhalten heute Schreiben über die Änderungen.
Der Evangelische Kirchenkreis gab den Schritt bekannt und verwies auf sinkende Kirchensteuereinnahmen. Ohne ausreichende Mittel könne das Angebot nicht mehr in der bisherigen Form aufrechterhalten werden. Ulrike Kilp, Michaela Roehr und Thomas Förster informierten auf einer Pressekonferenz über die Pläne.
Das Diakonische Werk betreibt derzeit an drei Schulen offene Ganztagsangebote. Ab dem nächsten Schuljahr werden es nur noch zwei sein. Der Vertrag mit der Stadt Solingen läuft zwar erst zum 30. April 2024 aus, doch die Betreuung von 137 Kindern wird bereits zum 31. Juli eingestellt.
Von den 42 Mitarbeitenden im Programm verlieren zehn ihre Stellen, sobald der Standort Kreuzweg schließt. Das Diakonische Werk unterhält zudem elf Kindergärten und weitere Einrichtungen, die von der Entscheidung nicht betroffen sind.
Die Schließung betrifft eine von drei Schulen, die das Diakonische Werk betreut. Personalabbau und Vertragsbeendigungen werden in den kommenden Monaten umgesetzt. Die Organisation bestätigte, dass die verbleibenden Angebote wie gewohnt weiterlaufen.






