Sechs neue Polizeibeamte sollen den Verkehrschaos im Märkischen Kreis eindämmen
Matteo BöhmSechs neue Polizeibeamte sollen den Verkehrschaos im Märkischen Kreis eindämmen
Sechs Polizeibeamte werden dauerhaft im Märkischen Kreis stationiert, um die wachsenden Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen. Diese Entscheidung folgt auf die Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke in der Nähe von Lüdenscheid. Bereits zuvor hatten die Behörden aufgrund der gestiegenen Arbeitsbelastung in der Region zusätzliche Personalressourcen bewilligt.
Am 1. September 2023 gab das Innenministerium grünes Licht für weitere Polizeistellen im Märkischen Kreis. Der Schritt erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender operativer und verkehrsbedingter Anforderungen, insbesondere im Raum Lüdenscheid. Zwar waren zunächst vierzehn zusätzliche Beamte eingesetzt worden, doch nur sechs von ihnen bleiben nun auf Dauer.
Die verbleibenden Kräfte werden sich vorrangig mit der Verkehrsüberwachung befassen – eine Aufgabe, die angesichts anhaltender Großbaustellen weiter an Bedeutung gewinnt. Landrat Ralf Schwarzkopf und Verkehrsdezernent Guido Bloch haben für das kommende Jahr mit acht Vollsperrungen auf wichtigen Strecken gerechnet.
Der starke Verkehr hat bereits jetzt Nebenstraßen in Mitleidenschaft gezogen, da umgeleitete Autobahnfahrzeuge die lokalen Netze überlasten. Von Verzögerungen genervte Autofahrer neigen zunehmend zu illegalen Abkürzungen oder Raserei, was die Sicherheit gefährdet.
Die sechs Beamten sollen dazu beitragen, die Verkehrsherausforderungen im Märkischen Kreis zu bewältigen. Ihr Einsatz zielt darauf ab, die Risiken durch Baustellenverzögerungen und Brückensperrungen zu verringern. In den kommenden Monaten werden die Behörden die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und den Zustand des Straßennetzes genau beobachten.






