05 June 2026, 13:55

Solingen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit feierlichen Veranstaltungen

9. November: Gedenkstunde für die Opfer der Novemberpogrome 1938

Solingen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit feierlichen Veranstaltungen

Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Novemberpogrome 1938 in Solingen

Diese Woche findet in Solingen eine Reihe von Veranstaltungen statt, um der Opfer der Novemberpogrome von 1938 zu gedenken. Die Gedenkfeiern beginnen am Donnerstag, dem 9. November, mit einer Zeremonie am Schwertstraße-Gymnasium. Zu den Organisatoren zählen das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage sowie lokale religiöse und Jugendgruppen.

Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag um 13:30 Uhr im oberen Innenhof des Schwertstraße-Gymnasiums statt. Rabbiner Chaim Kornblum wird ein Gebet sprechen, um die Eröffnung zu beschließen. Im Anschluss zieht ein feierlicher Trauermarsch zur Solinger Stadtkirche, begleitet von Beiträgen verschiedener Teilnehmer.

Am Freitag, dem 10. November, beginnt um 15:00 Uhr eine kostenlose geführte Stadtrundgang unter dem Titel „Jüdisches Leben in Solingen“. Armin Schulte vom Stadtarchiv führt die Teilnehmer zu historischen Orten wie dem ehemaligen Kaufhaus Kaufhof, dem Fronhof, der Malteserstraße und endet am Bunker in der Nähe der Schwertstraße-Schule.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bürgermeister Tim Kurzbach und Leonid Goldberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, werden im Rahmen der Veranstaltungen sprechen. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage, der Jüdischen Gemeinde Wuppertal, des Solinger Jugendrats und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

Die Gedenkfeiern umfassen Reden, einen Trauermarsch und einen Rundgang, der die jüdische Geschichte der Stadt nachzeichnet. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, die Teilnahme am Stadtrundgang ist kostenfrei. Ziel der Reihe ist es, die Erinnerung wachzuhalten und den Dialog in der Gemeinschaft zu fördern.

Quelle