Solingen kämpft mit wachsender Gewalt und Mobbing an Schulen – CDU fordert Sofortmaßnahmen
Niklas SchmitzSolingen kämpft mit wachsender Gewalt und Mobbing an Schulen – CDU fordert Sofortmaßnahmen
Gewalt, Mobbing und soziale Ausgrenzung an Schulen sind in Solingen zunehmend besorgniserregend. Die örtliche CDU-Fraktion hat auf die Schwere dieser Probleme hingewiesen. Lehrerinnen, Lehrer und Schüler berichten von einer Zunahme körperlicher Übergriffe und sozialer Ausgrenzung im Klassenzimmer.
Eine Berliner Studie ergab, dass viele Pädagoginnen und Pädagogen Schulgewalt und Konflikte als großes Problem wahrnehmen. Die Solinger CDU erkennt einen ähnlichen Trend vor Ort – wenn auch mit Unterschieden zwischen Berlin und Solingen.
Im April reichte die CDU eine Anfrage an die Stadtverwaltung ein, um Maßnahmen zur Konfliktlösung und Mobbingprävention zu thematisieren. Bisher blieb eine Antwort aus. Die bildungspolitische Sprecherin Simone Lammert bezeichnete die Erkenntnisse als „Weckruf“ und betonte die Bedeutung von Schulsozialarbeit bei der Bewältigung dieser Herausforderungen.
Die Partei will nun nach den Sommerferien Gespräche im Schulausschuss und im Jugendhilfeausschuss vorantreiben. Ziel ist es, gemeinsame Strategien für eine bessere Konfliktbewältigung und Mobbingprävention zu entwickeln. Zudem fordert die CDU das Land Nordrhein-Westfalen auf, mehr Mittel für die Schulsozialarbeit in Solingen bereitzustellen.
Die Forderungen der CDU kommen zu einer Zeit, in der Berichte über Gewalt und Mobbing an Schulen zunehmen. Die Partei setzt sich für eine Stärkung der Unterstützungssysteme und zusätzliche Ressourcen ein. Nach den Sommerferien sollen Lösungsansätze diskutiert werden.
