Solingen mahnt Grundsteuererklärungen an – was Eigentümer jetzt wissen müssen
Niklas SchmitzSolingen mahnt Grundsteuererklärungen an – was Eigentümer jetzt wissen müssen
Grundsteuereinnahmen sind eine wichtige Säule für die Finanzierung kommunaler Leistungen wie Schulen, Schwimmbäder und Theater. Bis Ende 2024 gelten für die Berechnung und Erhebung noch die alten rechtlichen Regelungen.
Die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärungen endete am 31. Januar 2023. Seit Ende Februar verschicken die Finanzämter Mahnungen an Eigentümer, die den Stichtag verpasst haben.
Daniel Wieneke, Kämmerer der Stadt Solingen, ruft alle Grundstücksbesitzer dazu auf, ihre Erklärungen nachzureichen. Die Abgabe ist online über ELSTER oder in Papierform möglich.
Für individuelle Beratung steht eine Grundsteuer-Hotline von Montag bis Freitag zur Verfügung. Über das Geodatenportal können zudem wichtige Grundstücksinformationen wie Gemarkung und Bodenrichtwert abgerufen werden. Die Erklärungen sind entscheidend für die Festsetzung der neuen Hebesätze in Städten und Gemeinden.
Noch nicht alle Solinger Grundstückseigentümer haben ihre Unterlagen eingereicht. Das Finanzamt mahnt weiterhin fehlende Erklärungen an, um eine korrekte Bewertung zu gewährleisten. Die neuen Steuersätze sollen die Finanzierung essenzieller kommunaler Dienstleistungen sichern.
