26 June 2026, 00:02

Solingen: Streit um Lohnkürzungen und Impfregeln im Krankenhaus eskaliert

Krankenhaus: Bürgerinitiative verurteilt Lohn_dumping in Solingen

Solingen: Streit um Lohnkürzungen und Impfregeln im Krankenhaus eskaliert

In Solingen haben sich die Spannungen wegen Lohnkürzungen und der Krankenhausführung zugespitzt. Lokale Politiker und Gewerkschaftsvertreter liefern sich eine kontroverse Debatte über aktuelle Entscheidungen, die sowohl die Bezahlung der Mitarbeiter als auch die Impfrichtlinien betreffen.

Das Krankenhaus und die Solinger Kommunalpolitik haben beschlossen, eine Servicegesellschaft zu gründen. Mit diesem Schritt soll die verbindliche Tarifbindung umgangen werden – was für einen Teil der Belegschaft zu Lohnkürzungen führen könnte.

Heinz Bender, Sozialexperte der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS e.V.), kritisiert die sinkende Motivation der Beschäftigten angesichts der drohenden Einkommensverluste. Auch Martin Bender, Vorsitzender der BfS, wirft der SPD vor, in einer Phase hoher Inflation Lohnkürzungen zu unterstützen.

Jan Michael Lange, Fraktionschef der BfS im Stadtrat, lobt die Solinger Grünen für ihren Widerstand gegen die Entscheidung des Oberbürgermeisters zur Neuordnung des Krankenhauses. Gleichzeitig übt Lange scharfe Kritik am konservativen Vorsitzenden des Aufsichtsrats, insbesondere wegen dessen Haltung zu den Impfpriorisierungslisten.

Im Mittelpunkt des Streits stehen Lohnkürzungen, Tarifverträge und Impfregelungen. Die geplante Servicegesellschaft könnte die Bezahlung der Krankenhausmitarbeiter grundlegend verändern. Die lokalen politischen Lager bleiben in der Frage tief gespalten.

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