20 March 2026, 08:03

Solinger Kirchenkreis plant Zukunft bis 2035 mit Sanierungen und Fusionen

Außenansicht der Kirche des Heiligen Grabes in Charleston, South Carolina, mit einem Turm, einem Baum, umgeben von Gebäuden, einer Treppe mit Geländer, Gras und einer Texttafel, unter einem bewölkten Himmel.

Solinger Kirchenkreis plant Zukunft bis 2035 mit Sanierungen und Fusionen

Der Kirchenkreis Solingen der Evangelischen Kirche hat die Pläne für seine Gebäude über das Jahr 2035 hinaus finalisiert. Eine aktuelle Synodenentscheidung legt fest, welche Kirchen und Gemeindezentren langfristig genutzt werden. Die Strategie umfasst zudem umfangreiche Sanierungen, Barrierefreiheitsmaßnahmen und den Ausbau der Klimaneutralität.

Dreizehn zentrale Standorte, darunter St. Stephanus in Gräfrath und Christus-König in Höhscheid, wurden für den Erhalt bestätigt. Acht weitere, darunter die Propsteikirche St. Clemens, bleiben vorerst in der Prüfung.

Die Synode beschloss 2023, 13 Gebäude langfristig zu erhalten, darunter die Stadtkirche Ohligs, die Walder Kirche, die Gräfrather Kirche und die Dorper Kirche. Auch die Gemeindezentren in Ohligs und Höhscheid bleiben in Betrieb.

Alle ausgewählten Standorte erhalten energetische Sanierungen und umfassende Barrierefreiheitsmodernisierungen. Mindestens ein Standort wird spezielle Räumlichkeiten für Jugendarbeit bieten. Die Stadtkirche Mitte steht bis 2027 vor einer grundlegenden Neuausrichtung, die den Ausbau diakonischer Dienste und neue spirituelle Formate vorsieht.

Über den Standort Rupelrath wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Ein gemeinsames Konzept für Ohligs und Rupelrath soll bis zum Frühjahr 2027 vorliegen. Die Gespräche über eine enge Zusammenarbeit zwischen den Solinger Gemeinden innerhalb des erweiterten Kirchenkreises laufen weiter.

Klimaneutralität ist ein zentrales Ziel – die Sanierungspläne werden zwar zentral gesteuert, aber unter Einbeziehung der einzelnen Gemeinden gestaltet. Die Synode bestätigte zudem strukturelle Veränderungen, darunter die Fusion mit den Kirchenkreisen Niederberg und Düsseldorf-Mettmann, die zum 1. Januar 2029 in Kraft tritt.

Die Beschlüsse weisen den Weg für die kirchliche Infrastruktur in Solingen im kommenden Jahrzehnt. Dreizehn Standorte werden modernisiert, während acht weiterhin geprüft werden. Die Zusammenlegung mit den Nachbarregionen wird die Verwaltungsstruktur der Kirche ab 2029 weiter verändern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle