Solinger Symposium diskutiert Intensivmedizin nach drei Jahren Pandemie
Niklas SchmitzSolinger Symposium diskutiert Intensivmedizin nach drei Jahren Pandemie
16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin am Städtischen Klinikum Solingen
Kürzlich fand das 16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin des Städtischen Klinikums Solingen statt. Führende Expertinnen und Experten kamen zusammen, um über die Veränderungen in der Intensivmedizin nach drei Jahren COVID-19-Pandemie zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde von Chefarzt Professor Thomas Standl im Solinger Kunstmuseum organisiert.
Im Mittelpunkt des Symposiums standen zentrale Themen der Intensivmedizin. Diskutiert wurden unter anderem Übertherapie, die Notwendigkeit von Triage-Maßnahmen sowie der Einsatz von Beatmungsgeräten und extrakorporaler Oxygenierung während der Pandemie. Diese Schwerpunkte zeigten die sich wandelnden Herausforderungen auf, vor denen medizinisches Personal steht.
Darüber hinaus wurden auch übergreifende Bereiche der vier Säulen der Anästhesiologie behandelt – darunter Schmerztherapie sowie die Erkennung und Behandlung von Delirien. Die Veranstaltung bot praktische, fachübergreifende Erkenntnisse, die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte in ihrem klinischen Alltag anwenden können.
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) stellte ein neues Konzept vor: „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“. Zur Unterstützung initiierte die Gesellschaft eine systematische wissenschaftliche Übersichtsarbeit. Ziel ist es, evidenzbasierte Empfehlungen für den Besuch von Kindern auf Intensivstationen zu entwickeln.
Das Symposium bot eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Aktualisierung von Standards in der Intensivmedizin. Die neue DIVI-Initiative und die wissenschaftliche Auswertung sollen die Richtlinien für Kinderbesuche in Intensivstationen verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen voraussichtlich dem Klinikpersonal und der Patientenversorgung zugute.






