SPD drängt: Sanierung des Alten Bahnhofs muss jetzt vorankommen
Die seit langem blockierte Sanierung des Alten Bahnhofs steht wieder auf der Tagesordnung. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz drängt die Stadt, das Ausschreibungsverfahren umgehend neu zu starten. Sie warnt, dass weitere Verzögerungen finanzielle Verluste mit sich bringen und Investoren aus dem Viertel vertreiben könnten.
Dies ist bereits der dritte Anlauf, das Projekt voranzubringen. Preuß-Buchholz betont, dass die aktuelle Verwaltung nicht für frühere Rückschläge verantwortlich gemacht werden dürfe, und verweist stattdessen auf die Vorgänger des Bürgermeisters. Allein die marode Belüftungsanlage des Bahnhofs werde Millionen an Sanierungskosten verschlingen, gibt sie zu.
Die SPD-Fraktion schlägt zwei zentrale Maßnahmen vor: die Sicherung des städtischen Vorkaufsrechts sowie die Festlegung eines verbindlichen Termins für die Inbetriebnahme. Preuß-Buchholz lehnt es ab, dass die Stadt das Gebäude in Eigenregie betreibt – die Kosten seien zu hoch. Stattdessen setzt sie auf private Investoren, die ehrgeizige Pläne hätten, um sowohl den Bahnhof als auch den umliegenden Südpark zu beleben.
Um weitere Stockungen zu vermeiden, fordert die SPD eine gemeinsame Entscheidung mit zusätzlichen Absicherungen in der Vorlage. Ziel ist es, neuen Schwung in das Projekt zu bringen und einen erneuten Abbruch der Verhandlungen zu verhindern.
Bei einer Zustimmung könnte der Bieterwettbewerb bald wiederaufgenommen werden. Die Stadt behielte dabei die Kontrolle über die zukünftige Nutzung des Geländes, während gleichzeitig private Investitionen vorankämen. Ohne Handeln drohen jedoch der weitere Verfall des Bahnhofs und eine Verschärfung der stagnierenden Entwicklung im Südpark.






