Sven Mislintat plant überraschendes Fußball-Comeback nach einjähriger Pause
Matteo BöhmSven Mislintat plant überraschendes Fußball-Comeback nach einjähriger Pause
Sven Mislintat bereitet sich auf ein Comeback im Fußball vor, nachdem er sich eine Zeitlang aus dem Geschäft zurückgezogen hatte. Der erfahrene Manager, der für seine langfristige Projektentwicklung bekannt ist, verließ Borussia Dortmund vor über einem Jahr und widmete sich seitdem der persönlichen Reflexion. Jetzt ist er bereit, sich neuen Herausforderungen in der Branche zu stellen.
Mislintats Karriere im Fußball umfasst mehrere hochkarätige Positionen. Er begann als Scout bei Borussia Dortmund und dem FC Arsenal, bevor er in Führungsrollen aufstieg. Seine Zeit als Sportdirektor beim VfB Stuttgart dauerte über drei Jahre, bis sein Vertrag vorzeitig beendet wurde. Später arbeitete er als Technischer Direktor bei Dortmund, das er im Frühling 2025 verließ.
Seitdem war er im Fußballgeschäft ohne Anstellung und nutzte die Pause, um Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Obwohl sich bisher keine neuen Möglichkeiten ergeben haben, betont er, dass er sowohl in Deutschland als auch im Ausland arbeiten würde. Weder die finanziellen Ressourcen noch das Prestige eines Vereins spielen für ihn eine Rolle – ihm geht es darum, sein Fachwissen und sein Netzwerk einzubringen.
Eine mögliche Option könnte sich bei Borussia Dortmund ergeben, wo der Club seit der Trennung von Sebastian Kehl im März 2026 nach einem neuen Sportdirektor sucht. Zwar wurden bereits andere Namen wie Markus Krösche mit der Position in Verbindung gebracht, doch Mislintats frühere Erfahrung beim BVB könnte ihn zu einem Kandidaten machen.
Sein Wiedereinstieg in den Fußball scheint nur noch eine Frage der Zeit, auch wenn bisher keine offizielle Zusage vorliegt. Seine Bereitschaft, unter unterschiedlichen Bedingungen zu arbeiten, und seine breite Expertise könnten ihn für Vereine, die Führungskräfte suchen, zu einer wertvollen Verstärkung machen. Derzeit konzentriert er sich darauf, die richtige Gelegenheit abzuwarten, statt sich voreilig auf eine Position festzulegen.






