UK verbietet Junk-Food-Werbung – doch Online-Kontrolle stockt noch
Niklas SchmitzUK verbietet Junk-Food-Werbung – doch Online-Kontrolle stockt noch
Strikte Werbeverbote für ungesunde Lebensmittel treten im gesamten UK in Kraft
Ein neues Verbot von Werbung für ungesundes Essen gilt nun flächendeckend im Vereinigten Königreich. Die Regierung führte die Maßnahme ein, um Kinder vor der Bewerbung ungesunder Produkte zu schützen und die langfristigen Kosten für das Gesundheitssystem zu senken. Erste Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Vermarktung von stark fett-, salz- und zuckerhaltigen Produkten bereits verändert.
Unterdessen wurde in Duisburg ein 23-Jähriger bei einem brutalen Raubüberfall während eines Treffens mit einer Online-Bekanntschaft verletzt. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall, der sich im Stadtteil Alt-Hamborn ereignete.
Weniger Werbung für Junk Food – aber nicht überall gleich stark
Die britischen Werbebeschränkungen für ungesunde Lebensmittel traten offiziell am 1. Januar 2025 in Kraft. Laut Ofcom gingen die TV-Werbespots für stark fett-, salz- und zuckerhaltige (HFSS) Produkte, die sich an Kinder richten, in den ersten Monaten um 87 Prozent zurück – von 3.462 auf nur noch 450. Bei Online- und Nicht-Rundfunkwerbung waren die Rückgänge jedoch geringer, da sich Unternehmen noch an die neuen Regeln anpassen.
Das Verbot zielt auf Werbung ab, die sich an unter 16-Jährige richtet, darunter Comicfiguren und Prominenten-Werbung. Die Behörden hoffen, damit die Kinderfettleibigkeit zu verringern und die Belastung für den nationalen Gesundheitsdienst NHS zu mindern. Lebensmittelhersteller und Werbetreibende mussten ihre Kampagnen überarbeiten, manche setzen nun vermehrt auf gesündere Alternativen.
Raubüberfall in Duisburg: Warnung vor Treffen mit Online-Bekanntschaften
In einem separaten Vorfall wurde ein 23-Jähriger im Duisburger Stadtteil Alt-Hamborn bei einem Raubüberfall verletzt. Das Opfer hatte sich mit einer Person getroffen, die es nur aus dem Internet kannte. Der Angreifer erbeutete persönliche Wertgegenstände und floh anschließend. Die Polizei rät zur Vorsicht bei persönlichen Treffen mit Online-Kontakten.
Wohnungsnot: 27-Jähriger lebt in einer Behelfsunterkunft
Unterdessen lebt ein 27-Jähriger in einer notdürftigen Hütte – ein Beispiel für die anhaltenden Wohnungsprobleme in einigen Regionen. Lokale Hilfsdienste stehen in Kontakt mit dem Mann, doch langfristige Lösungen sind noch unklar.
Erste Erfolge – aber Online-Durchsetzung hinkt hinterher
Durch das Werbeverbot sind TV-Spots für Junk Food bereits um fast 90 Prozent zurückgegangen, doch bei der Online-Kontrolle gibt es noch Nachholbedarf. Gesundheitsbehörden erwarten, dass die Maßnahme langfristig die Ernährung von Kindern verbessert und die öffentlichen Ausgaben entlastet.
In Duisburg laufen die Ermittlungen zum Raubüberfall weiter. Die Polizei warnt erneut vor den Risiken, die von Treffen mit Fremden aus dem Internet ausgehen. Der 23-jährige Verletzte erholt sich langsam, während der 27-Jährige in seiner Behelfsunterkunft auf weitere Unterstützung wartet.






