Unbekannte Liebesbriefe von Rolling-Stones-Gründer Brian Jones entdeckt
Sebastian KönigUnbekannte Liebesbriefe von Rolling-Stones-Gründer Brian Jones entdeckt
Eine neu entdeckte Sammlung von Briefen enthüllt eine bisher unbekannte Liebesbeziehung zwischen Rolling-Stones-Gründer Brian Jones und einer Londoner Verkäuferin. Die Korrespondenz, die sich unter den Hinterlassenschaften der verstorbenen Sylvia Wainwright fand, gewährt einen Einblick in die frühen Tage der Band im Jahr 1964.
Sylvia arbeitete in einem Bekleidungsgeschäft und hatte sich für ein Studium im Fach Modedesign an der Royal Academy of Art beworben. Im selben Jahr begann sie, mit den Rolling Stones zu verkehren – darunter Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards. Die Briefe zeigen Jones als einfühlsamen Menschen, der ihr Geschenke wie Blumen, ein Oster-Ei und ein Puzzle schickte.
In einer Notiz schrieb er: „Hallo, meine Liebe! Hier ist Brian. Wie geht es dir? Ganz viel Liebe, Brian.“ Sylvias Briefe beschreiben Partys in Jaggers Wohnung, Ausgehnächte mit Popstars und die Vorbereitungen für die erste Amerika-Tournee der Band. Ein Brief erwähnt sogar Jeff Beck von den Yardbirds sowie Christine, die Schwester des Models Jean Shrimpton.
Das Archiv, das neben den Briefen auch Fotos umfasst, wird am Mittwoch bei dem Auktionshaus Hansons Auctioneers in Etwall, Derbyshire, unter den Hammer kommen. Experten schätzen seinen Wert auf zwischen 1.900 und 2.500 Euro.
Die Briefe bieten einen seltenen, persönlichen Einblick in Brian Jones’ frühe Beziehungen. Claire Howell, Musikexpertin bei Hansons, bezeichnete sie als intime Momentaufnahmen aus seinem Leben. Die Auktion gibt Fans die Gelegenheit, sich ein Stück Musikgeschichte zu sichern.






