07 June 2026, 04:03

Verwechslungen auf Dienstreise: Wenn Andrea plötzlich Angelika heißt

Mein Name ist Angelika, An-ge-li-ka!!!

Verwechslungen auf Dienstreise: Wenn Andrea plötzlich Angelika heißt

Eine Reihe von Verwechslungen prägte eine kürzliche Dienstreise. Während eines Hotelaufenthalts für Rollenspiel-Proben mit meiner Kollegin Katharina Stemberger wurden wir beide immer wieder mit anderen Personen verwechselt. Die Missverständnisse reichten von harmlosen Annahmen bis zu peinlichen Begegnungen.

Ein besonders kurioser Vorfall betraf eine Kellnerin, deren Name alles andere war als der, den ich vermutet hatte – was mir eine deutliche Ermahnung von Katharina einbrachte. Alles begann im Hotelrestaurant, als ich bei einer Servierkraft ein Bier bestellte. Überzeugt davon, sie heiße Andrea, sprach ich sie auch so an – bis Katharinas Fuß sich schmerzhaft auf meinen Zeh senkte. Ein schneller Blick auf das Namensschild enthüllte die Wahrheit: Die Kellnerin hieß Angelika, nicht Andrea.

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Es war nicht das erste Mal, dass der Name Andrea für Verwirrung sorgte. Im Laufe der Jahre hatten Veranstalter und Unternehmen immer wieder berufliche E-Mails an eine Andrea geschickt, von der sie überzeugt waren, dass ich es sei. Die Hartnäckigkeit dieses Irrtums ließ auf mehr als bloßen Zufall schließen – hier schien eine systematische Verwechslung im Spiel zu sein.

Auch Katharina blieb von solchen Pannen nicht verschont. Eine Hotelgästin hielt sie für eine Schauspielerin aus Calendar Girls – ein Vorwurf, den Katharina vehement zurückwies, hatte sie doch nie in dem Stück mitgespielt. Die Frau, unbeeindruckt, bestellte sich daraufhin einfach einen Hugo-Cocktail, als wäre nichts geschehen.

Schon früher, bei einem Theaterbuffet, trat eine Fremde auf mich zu, fest überzeugt, ich sei Andrea Niedetzky. Kein Dementi konnte sie von dieser Gewissheit abbringen. Die Häufung solcher Fehler – von Hotelpersonal bis zu zufälligen Gästen – ließ keinen Zweifel: Die Verwechslungen schienen uns beide wie ein Schatten zu verfolgen.

Die Reise endete mit einer klaren Erkenntnis: Voreilige Annahmen über Namen und Gesichter können zu überraschenden Momenten führen. Katharinas schnelles Eingreifen rettete mich vor einem weiteren Andrea-Fiasko. Doch die Beharrlichkeit dieser Irrtümer – ob in E-Mails oder im direkten Kontakt – zeigt, wie leicht Identitäten verschwimmen können.

Vorerst bleibt wohl nur eines: Namensschilder genau prüfen, um weiteren schmerzhaften Zeh-Tritten vorzubeugen.

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