06 June 2026, 22:02

VRR plant Nahverkehrs-Revolution für das Bergische Städtedreieck bis 2031

Grüne: Forderungen an den Nahverkehrsplan des Ruhr-Gebiets

VRR plant Nahverkehrs-Revolution für das Bergische Städtedreieck bis 2031

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat Pläne zur Verbesserung des Nahverkehrs im Bergischen Städtedreieck vorgestellt. Zu den zentralen Maßnahmen gehören neue Haltepunkte, elektrifizierte Strecken und bessere Anbindungen im Vorfeld der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal. Die Vorschläge zielen zudem auf die Behebung langjähriger Probleme wie Verspätungen und Überlastungen auf Regionalstrecken ab.

Bis Ende 2028 will der VRR auf den Linien S7 und RE47 batteriebetriebene Triebzüge (BEMU) einführen. Dieser Schritt steht im Einklang mit Forderungen der Grünen, dass alle VRR-Züge bis 2030 klimaneutral verkehren sollen. Gleichzeitig treibt die Organisation den Bau neuer SPNV-Halte in Meigen und Honsberg voran – ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt.

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Drei verschiedene Streckenvarianten werden derzeit geprüft, um die Reisezeiten und Umsteigemöglichkeiten auf den Linien RE47 und S7 zu optimieren. Ziel ist es, nahtlose Anschlüsse zwischen Zügen, Bussen und anderen Verkehrsmitteln zu schaffen. Zudem unterstützt der VRR eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Balkantrasse sowie weiterer stillgelegter Strecken in der Region.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Zuverlässigkeit, insbesondere bei den problembehafteten Linien RE7 und RB48, die häufig mit Verspätungen und Ausfällen zu kämpfen haben. Der VRR hat zugesagt, diese Verbindungen zu stabilisieren und gleichzeitig Sauberkeit, Barrierefreiheit sowie Sicherheit im gesamten Netz zu verbessern. Mehr Platz für Fahrräder in den Zügen ist eine weitere geplante Maßnahme.

Mit Blick auf die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal strebt der VRR eine Verdichtung der Zugtakte an, um größere Baustellen-bezogene Einschränkungen zu vermeiden. Auch die Ausweitung der X-Bus-Linien und neue Busverbindungen im Bergischen Städtedreieck sind Teil der Strategie, um die lokale Vernetzung zu stärken.

Die VRR-Pläne umfassen neue Haltepunkte, saubere Züge und den Einsatz batteriebetriebener Einheiten bis 2028. Bei Umsetzung würden diese Maßnahmen die Emissionen senken, die Pünktlichkeit erhöhen und die Region auf den erwarteten Besucherandrang während der Gartenschau 2031 vorbereiten. Die Reaktivierung alter Bahnstrecken und der Ausbau des Busnetzes würden die Verkehrsanbindungen in der Region zusätzlich festigen.

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