Warnstreiks im öffentlichen Dienst legen Flughäfen in NRW lahm
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Deutschland haben im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen Warnstreiks durchgeführt. Die Aktionen wurden von den Gewerkschaften Verdi und dbb beamtenbund und tarifunion (komba) angeführt und betrafen Flughäfen sowie andere öffentliche Einrichtungen. Hundert Flüge fielen am Montag infolgedessen aus.
Ziel der Streiks waren Bund- und Kommunalbedienstete, darunter auch Sicherheitskräfte im Luftverkehr bundesweit. Besonders betroffen waren der Flughafen Düsseldorf und der Flughafen Köln/Bonn, wo es zu erheblichen Einschränkungen kam und zahlreiche Maschinen am Boden blieben.
Der Warnstreik am Düsseldorfer Flughafen endete gegen 3:00 Uhr morgens am Dienstag. Die Beschäftigten am Flughafen Köln/Bonn nahmen ihre Arbeit um 6:00 Uhr desselben Tages wieder auf. Beide Flughäfen kehrten bis Dienstagmorgen zum Normalbetrieb zurück, wenn auch mit vereinzelten Verspätungen.
Die Arbeitsniederlegungen sind Teil der anhaltenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Zwar läuft der Betrieb wieder normal, doch die Gespräche zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern harren weiterhin einer Lösung. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten weitere Streiks folgen.






