Wie das Medi-Mobil in Krefeld Obdachlosen Hoffnung und medizinische Hilfe schenkt
Niklas SchmitzWie das Medi-Mobil in Krefeld Obdachlosen Hoffnung und medizinische Hilfe schenkt
Ein mobiles medizinisches Team namens Medi-Mobil unterstützt seit über zwei Jahrzehnten obdachlose Menschen in Krefeld. Seit 2003 wird der Dienst gemeinsam von Caritas und Diakonie betrieben und bietet nicht nur medizinische Versorgung, sondern schafft durch feste Einsatzorte und -zeiten auch Vertrauen. Hinter den Kulissen widmet sich das Team zudem Problemen, die in der breiten Öffentlichkeit oft übersehen werden.
Das Medi-Mobil dient als erste Anlaufstelle für Menschen ohne Wohnraum, hört ihren Anliegen zu und leistet grundlegende medizinische Hilfe. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte begleiten die Einheit und stellen sicher, dass gesundheitliche Bedürfnisse direkt auf der Straße behandelt werden. Durch ihre verlässliche Präsenz gewinnt das Team nach und nach das Vertrauen der besonders schutzbedürftigen Menschen.
In der Drogenhilfestelle in Krefeld werden täglich zwischen 50 und 80 Stammgäste aus der Stadt und dem benachbarten Meerbusch betreut. Die Einrichtung bietet einen sicheren Raum für den kontrollierten Konsum, bei dem Klientinnen und Klienten ihre eigenen Substanzen unter medizinischer Aufsicht einnehmen. Darüber hinaus können sie dort duschen, Wäsche waschen, Mahlzeiten erhalten und sich mit den Mitarbeitenden austauschen.
Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats der Stadt Meerbusch, hat sich öffentlich für die Arbeit der Einrichtung mit schwerstabhängigen Menschen ausgesprochen. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Drogenhilfestelle, würdigte kürzlich eine Spende, die zum Erhalt dieser unverzichtbaren Angebote beitragen wird.
Das Medi-Mobil und die Drogenhilfestelle schließen weiterhin Versorgungslücken für benachteiligte Gruppen. Ihre gemeinsamen Anstrengungen bieten nicht nur medizinische Unterstützung, sondern auch praktische Hilfe und ein Stück Normalität. Dank der kontinuierlichen Unterstützung aus der Bevölkerung bleiben diese Dienstleistungen für viele Menschen in der Region eine lebenswichtige Stütze.






