09 June 2026, 00:05

Wire und Tube 2024 in Düsseldorf: Rekordbeteiligung und grüne Innovationen

Größter Draht in ihrer Geschichte und größerer Rohr

Wire und Tube 2024 in Düsseldorf: Rekordbeteiligung und grüne Innovationen

Wire und Tube: Rekordzahlen und Zukunftsthemen in Düsseldorf

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Im April 2024 kehrten die Fachmessen Wire und Tube nach Düsseldorf zurück – mit Rekordwerten. Über 2.700 Aussteller aus 65 Ländern versammelten sich zu der größten Ausgabe in der fast 40-jährigen Geschichte der Messen. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr Nachhaltigkeit und Innovation.

Die Wire 2024 erreichte mit 1.500 Ausstellern aus 60 Ländern auf 67.400 Quadratmetern eine neue Bestmarke. Die Tube 2024 näherte sich mit 1.200 Ausstellern aus 54 Ländern auf 52.200 Quadratmetern fast wieder dem Vorkrisenniveau.

Nachhaltigkeit dominierte die Präsentationen: Viele Stände zeigten Lösungen für erneuerbare Energien und CO₂-Reduktion. Die Rohrindustrie präsentierte umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Fertigungsverfahren. Besonders im Fokus standen Kunststoffrohre, die im neu eingerichteten Bereich „Plastic Tubes & Pipes“ in Halle 1 prominent vertreten waren.

Innovationen prägten die Messe: So stellte Wafios AG ihre Transfer-Biegemaschine BQ10 vor und diskutierte über „assistierte Maschinen“, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken sollen. Dr.-Ing. Uwe-Peter Weigmann, Vorstandssprecher von Wafios, betonte, dass die Messe die Zukunft der Branche aktiv mitgestaltet.

Erstmals begleitete ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, digitalen Rundgängen und Sonderschauen die Ausstellungen. Themen reichten von Wasserstoff und Edelstahl bis zu Trenn- und Sägetechniken. Sonderbereiche und Digitale Pfade vertieften zentrale Themen wie Eco Metals und Trennverfahren.

Die Wire und Tube 2024 brachten tausende Aussteller und Besucher zusammen, um die neuesten Entwicklungen in Draht- und Rohrtechnologie zu erkunden. Mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz festigte die Messe ihre Position als führende Plattform für Brancheninnovationen. Die nächste Ausgabe soll an die Rekordbeteiligung und den Innovationsschub dieses Jahres anknüpfen.

Quelle