Zwei Jahre nach der Flut: Wie Solingen und Remscheid mit den Folgen kämpfen
Nina LehmannZwei Jahre nach der Flut: Wie Solingen und Remscheid mit den Folgen kämpfen
Zwei Jahre sind vergangen, seit verheerende Flutkatastrophen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen trafen. Der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer erinnerte kürzlich mit einer Stellungnahme und Besuchen in betroffenen Gemeinden seines Wahlkreises an das Jahrestag der Flut.
Die Überschwemmungen ereigneten sich am 14. Juli 2021 und richteten in Städten wie Solingen und Remscheid massive Schäden an. Noch immer laufen in diesen Regionen Aufbau- und Sanierungsarbeiten.
Am 15. Juli 2023 veranstaltete die Caritas Solingen auf der Wupperinsel in Unterburg eine Gedenkveranstaltung. Die Organisation unterstützt weiterhin die Bevölkerung vor Ort, darunter auch traumatisierte Kinder, über ihr Hochwasser-Hilfsbüro.
Schäfer traf sich mit Anwohnern und begrüßte die Verbesserungen des Hochwasserwarnsystems entlang der Wupper in Solingen. Er betonte die Notwendigkeit eines stärkeren Bevölkerungsschutzes sowie einer besseren Abstimmung zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Hilfsorganisationen.
Die Bundesregierung plant, 2023 das Kritische-Infrastrukturen-Schutzgesetz zu verabschieden. Das Gesetz soll die Versorgungseinrichtungen in ganz Deutschland absichern.
Schäfers Besuche und Aussagen unterstrichen die erreichten Fortschritte und die noch bevorstehenden Herausforderungen. Die neue Gesetzgebung und die modernisierten Warnsysteme sollen die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber künftigen Katastrophen erhöhen. Die Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Regionen bleiben vorrangig.






