15 April 2026, 06:05

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle am 20. September

Menschen gehen vor einem Notaufnahmesgebäude mit Glaswänden, Säulen, Schildern und einem Mülleimer.

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle am 20. September

Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, um Bürgerinnen und Bürger bei Stromausfällen oder Versorgungsengpässen zu unterstützen. Diese Stellen dienen in Krisenfällen als zentrale Anlaufstellen für Kommunikation und sorgen dafür, dass die Bevölkerung wichtige Aktualisierungen und Handlungsanweisungen erhält.

Jeder NIP ist deutlich mit einem roten Schild und Strandfahnen gekennzeichnet, auf denen "Notfall-Informationspunkt" steht. Die Standorte befinden sich an zentralen Orten wie Feuerwehrwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen und kommunalen Einrichtungen etwa Schulen. Betreut werden die Punkte von Ehrenamtlichen, darunter Mitglieder der Feuerwehr, Hilfsorganisationen und städtische Mitarbeiter – pro Standort sind mindestens drei Personen im Einsatz.

Ein großangelegter Probelauf am 20. September soll die Einsatzbereitschaft des Systems testen. Alle 24 NIP werden voll funktionsfähig sein: Die Teams üben dann das Entgegennehmen von Notrufmeldungen, deren Weiterleitung per Funk an die Leitstelle sowie die Ausgabe essenzieller Informationen an die Bürger. Rund 160 städtische Mitarbeiter haben bereits zugesagt, im Ernstfall den nächstgelegenen NIP zu unterstützen.

Die Notfall-Informationspunkte bieten keine Unterkunft oder Versorgungsgüter an. Die Bevölkerung wird stattdessen aufgefordert, eigene Notfallvorsorge zu treffen – mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Bargeld und einer Taschenlampe. Die rechtliche Grundlage für die Einrichtung dieser Punkte findet sich in § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG).

Die anstehende Übung soll zeigen, ob die NIP auch unter Druck reibungslos funktionieren. Bei Erfolg garantiert das System, dass die Bottroper Bürger im Krisenfall klare Anweisungen und Unterstützung erhalten. Die Stadt betont jedoch, dass die private Vorsorge weiterhin eine entscheidende Rolle spielt – parallel zu diesen Maßnahmen.

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