Josh Sawyer träumt von einem inoffiziellen Darklands-Nachfolger – mit Fokus auf Team und Realismus
Matteo BöhmJosh Sawyer träumt von einem inoffiziellen Darklands-Nachfolger – mit Fokus auf Team und Realismus
Josh Sawyer, bekannt für seine Arbeit an Klassikern wie Fallout: New Vegas und Pillars of Eternity, hat Interesse daran bekundet, einen inoffiziellen Nachfolger zu Darklands zu entwickeln. Das historische Fantasy-Rollenspiel aus den frühen 1990er-Jahren prägte seit jeher seinen gestalterischen Ansatz, insbesondere im Bereich der Rüstungsmechaniken.
Sawyer hat bereits die Art von Spielen umgesetzt, von denen er einst träumte – darunter ein Dungeons & Dragons-Titel und ein historisches Erzählexperiment. Sein jüngstes Werk, Pentiment, lotet Themen wie Geschichte und Scheitern aus. Doch sein ideales Projekt dreht sich heute weniger um den Inhalt des Spiels als vielmehr um das Team dahinter.
Für ihn steht die Zusammenarbeit mit Menschen, mit denen er gerne arbeitet, an erster Stelle. Würde sich die Gelegenheit bieten, würde er sich begeistert an ein Darklands-ähnliches Spiel wagen – wahrscheinlich im Deutschland des 15. Jahrhunderts angesiedelt und mit starkem Fokus auf Realismus. Allerdings räumt er ein, dass der Markt für ein solches Spiel ungewiss bleibt.
Ein von Sawyer geleitetes Darklands-Projekt würde historische Authentizität und Tiefe in den Vordergrund stellen. Zwar ist seine Begeisterung für die Idee unübersehbar, doch die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines solchen Vorhabens ist alles andere als gesichert. Der Entwickler legt Wert auf Teamarbeit – fast ebenso sehr wie auf seine kreative Vision.
