Bundesliga-Klubs jagen AZ-Alkmaars Star Mees de Wit – doch der Preis ist hoch
Niklas SchmitzBundesliga-Klubs jagen AZ-Alkmaars Star Mees de Wit – doch der Preis ist hoch
Mehrere Bundesliga-Vereine haben Mees de Wit von AZ Alkmaar nach einer beeindruckenden Saison im Visier. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat mit 17 Torbeteiligungen auf sich aufmerksam gemacht und damit das Interesse von Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt geweckt. AZ Alkmaar zeigt sich jedoch nur dann verkaufsbereit, wenn ein entsprechendes Angebot vorliegt.
De Wit bestritt in dieser Spielzeit bereits 46 Pflichtspiele für AZ Alkmaar, in denen er fünf Tore erzielte und zwölf Vorlagen gab. Seine Leistungen haben Scouts aus Mönchengladbach, Wolfsburg und Frankfurt überzeugt, die ihn in den vergangenen zwei Monaten viermal persönlich beobachtet haben. Auch Werder Bremen könnte in den Wettbewerb um den Spieler einsteigen, obwohl der Verein keine Vertreter zu seinen Spielen entsandt hat.
AZ Alkmaar hat zwar eine detaillierte Spielerdokumentation erstellt, betont aber, dass de Wit offiziell nicht auf dem Transfermarkt steht. Der Verein wäre nur zu Verhandlungen bereit, falls ein Angebot die 10-Millionen-Euro-Marke übersteigt. De Wits Vertrag läuft noch bis 2029, was AZ in möglichen Gesprächen eine starke Verhandlungsposition verschafft.
Der Zeitpunkt eines möglichen Wechsels könnte von AZ Alkmaars europäischem Engagement abhängen. Aktuell steht der Verein im Viertelfinale der UEFA Conference League gegen Schachtar Donezk. Ein Einzug ins Halbfinale oder gar ins Finale würde de Wits Bekanntheitsgrad weiter steigern. Gleichzeitig könnte ein erfolgreicher Lauf auch AZs Haltung zu einem Transfer beeinflussen – insbesondere, wenn sich der Klub für die nächste Saison erneut für den europäischen Wettbewerb qualifiziert.
Die Entscheidung von AZ Alkmaar über de Wits Zukunft wird voraussichtlich sowohl von der Höhe eines etwaigen Angebots als auch vom eigenen Erfolg in Europa abhängen. Sollte der Verein sich für die internationale Bühne qualifizieren, könnte er eher geneigt sein, den Spieler zu halten. Die interessierten Bundesliga-Klubs verfolgen die Entwicklung jedenfalls mit großer Aufmerksamkeit.






