Carsten Cramer will den BVB in Europas Fußball-Elite führen
Carsten Cramer übernahm im vergangenen Herbst den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Borussia Dortmund und löste damit Hans-Joachim Watzke ab. Seitdem lenkt er die strategische Ausrichtung des Vereins – von der Vermarktung bis hin zum internationalen Wachstum. Seine Ziele gehen weit über die bloße Bewahrung des Status quo hinaus: Er will den BVB in die Top Ten der europäischen Fußballelite führen.
Zu Cramers Aufgaben gehören die Leitung der Kommunikation, des Vertriebs sowie der digitalen Transformation. Als Sprecher der Geschäftsführung prägt er die langfristige Vision des Vereins. Seine Botschaft ist klar: Borussia Dortmund darf sich nicht auf Lorbeeren ausruhen, sondern muss stetig nach Exzellenz streben.
Das jüngste Champions-League-Finale 2024, das der BVB mit 0:2 gegen Real Madrid verlor, unterstreicht das Potenzial des Teams. Zuvor hatte es fünf Jahre lang kein anderer deutscher Klub außer dem FC Bayern München in ein europäisches Endspiel geschafft. Für Cramer ist dies ein Beweis dafür, dass Dortmund weiter nach Titeln greifen muss.
Er betont, dass sich der Verein niemals mit dem Status als "ewige Nummer zwei" in Deutschland zufriedengeben darf. Stattdessen gelte es, höhere Maßstäbe zu setzen und mit unerbittlichem Ehrgeiz nach Erfolg zu streben – nicht nur, um mitzuhalten, sondern um sowohl national als auch international zu dominieren.
Cramers Führung markiert einen Wandel im Anspruchsniveau von Borussia Dortmund. Der jüngste Lauf in der Champions League zeigt, wozu der BVB fähig ist, doch der Vorstandsvorsitzende verlangt mehr. Unter seiner Ägide soll aus Potenzial beständige Erfolgskultur werden – mit dem Ziel, sich dauerhaft unter Europas Fußballgrößen zu etablieren.






