09 May 2026, 02:02

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtverwaltung nach zehn prägenden Jahren

Altes Buch mit einer Zeichnung einer Stadt mit Gebäuden und einem Logo, begleitet von Text, der die Stadt beschreibt.

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtverwaltung nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker, die Solinger Dezernentin der Grünen für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren im Amt offiziell ihren Rücktritt bekannt gegeben. Ihr Abschied markiert das Ende eines Jahrzehnts, das von umfangreichen Investitionen und Reformen geprägt war und das Gesicht der städtischen Dienstleistungen nachhaltig veränderte. Kollegen und Vertreter der Stadtverwaltung trafen sich in dieser Woche, um das Ende ihrer Amtszeit zu würdigen und ihre Verdienste anzuerkennen.

Unter Beckers Führung flossen über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Auf ihre Initiative hin erreichte die Stadt eine flächendeckende Ganztagsbetreuung für Kinder, die ab dem kommenden Jahr in Kraft treten soll. Zudem setzte sie sich für die Erweiterung von Jugendzentren wie dem Rollhaus und den Monkeys ein und trieb den Bau des Vogelsang-Freibads voran, um Freizeitsport und Familienaktivitäten zu fördern.

Ihr Ressort steuerte groß angelegte Sanierungen, darunter die des Theaters Solingen, des Ittertals und der Klingenhalle, sowie Modernisierungen zahlreicher Kultur- und Sporteinrichtungen. Doch Becker machte sich nicht nur als Bauherrin einen Namen: Als einzige Frau im städtischen Führungsteam engagierte sie sich besonders für die Gleichstellung in der Kommunalpolitik. Sie ebnete Frauen den Weg in Führungspositionen und verankerte langfristige Vielfalt in der Verwaltung.

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Vor ihrem Abschied bereitete Becker ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, sorgfältig auf den Übergang vor. Die reibungslose Übergabe soll die Kontinuität in einem Dezernat sichern, das trotz finanzieller Herausforderungen stetige Fortschritte erzielte.

Mit Beckers Ausscheiden endet ein prägendes Kapitel der Solinger Kommunalführung. Ihre zehnjährige Amtszeit brachte den Ausbau der Kinderbetreuung, moderne Einrichtungen und eine stärkere Ausrichtung auf Gleichberechtigung. Nun liegt es an ihrer Nachfolgerin, in den kommenden Jahren auf diesen Grundlagen aufzubauen.

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