17 April 2026, 00:10

Dormagener will 2023 den Everest bezwingen – ohne Achttausender-Erfahrung

Schwarze und weiße Gravur eines Gebirgszugs mit Felsen im Vordergrund, einem Himmel im Hintergrund und dem Text "Mount Everest" unten.

Dormagener will 2023 den Everest bezwingen – ohne Achttausender-Erfahrung

David Schlangen aus Hackenbroich bereitet sich auf eine kühne Herausforderung im Jahr 2023 vor: die Besteigung des Mount Everest. Der Abenteurer wird ab März drei Monate in Nepal verbringen, um sich zu akklimatisieren und den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Unterwegs möchte er seine Erlebnisse auf Instagram unter dem Account @bongolongo90 teilen.

Bisher hat Schlangen noch nie einen Berg über 6.000 Meter bestiegen. Dennoch ist es sein Ziel, alle 14 Achttausender der Erde – darunter den Everest und den Lhotse – zu erklimmen. Die Expedition wird alles andere als einfach: Die Temperaturen können auf bis zu -40°C fallen, und der Sauerstoffgehalt am Gipfel ist lebensgefährlich niedrig.

Vor seinem Aufbruch erhielt er von Bürgermeister Erik Lierenfeld eine Fahne der Stadt Dormagen. Schlangen plant, sie als Symbol der Verbundenheit mit seiner Heimatstadt auf dem Gipfel des Everest zu hissen. Allein die Genehmigung für die Besteigung kostet rund 15.000 Euro.

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Um sein Abenteuer festzuhalten, wird Schlangen Teile des Aufstiegs per Livestream übertragen. Auf seinem Instagram-Kanal wird er zudem regelmäßig von seiner Zeit im Himalaya berichten – auch von den Wochen, in denen er sich an die extreme Höhe gewöhnen muss.

Schlangens Versuch beginnt im März mit monatelanger Vorbereitung in Nepal. Sollte er erfolgreich sein, gehört er zu den wenigen Bergsteigern, die den Everest bezwingen – und seine Mission, alle 14 Achttausender der Welt zu erklimmen, geht weiter. Die Besteigung wird seine Ausdauer auf eine harte Probe stellen: gegen eisige Kälte, dünne Luft und eine der anspruchsvollsten Routen der Erde.

Quelle