Dürener Hauptbahnhof wird für 25 Millionen Euro zum modernen Verkehrsknoten umgestaltet
Sebastian KönigDürener Hauptbahnhof wird für 25 Millionen Euro zum modernen Verkehrsknoten umgestaltet
Dürens Bahnhof steht vor großen Veränderungen nach Spitzentreffen am 12. März 2026
Vertreter aus Politik, Kommunalverwaltung und der Deutschen Bahn haben sich zu einem hochrangigen Gespräch zusammengeschlossen, um sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch eine langfristige Modernisierung des Dürener Hauptbahnhofs im Umfang von 25 Millionen Euro zu planen. Ziel ist es, den Bahnhof zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt auszubauen, der eng mit dem Dürener Innovationsquartier verknüpft wird.
An der Runde nahmen prominente Akteure teil, darunter Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Landrat Dr. Ralf Nolten und der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU). Ebenfalls dabei waren der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke, die DB-Vertreter Dr. Jens Gräfer und Sonja Kosche sowie Sebastian Eich, Berater des Bürgermeisters. Gemeinsam berieten sie über Sofortmaßnahmen, um die tägliche Nutzung des Bahnhofs zu verbessern.
Noch vor dem umfassenden Umbau einigte man sich auf praktische Verbesserungen wie häufigere Reinigungsintervalle, verstärkte Sicherheitskontrollen und kleinere bauliche Instandsetzungen. Diese Schritte sollen die aktuelle Situation entlasten, während die großen Bauarbeiten noch ausstehen. Das Hauptprojekt mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro sieht vor, den Bahnhof zu einem multifunktionalen Gebäude auszubauen, das nahtlos in das Innovationsquartier integriert wird.
Die Sanierung ist Teil eines größeren 17-Millionen-Euro-Plans, an dem die Deutsche Bahn, die Stadt Düren und das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sind. Der offizielle Förderantrag soll 2026 eingereicht werden, mit Baubeginn in den folgenden Jahren. Weitere Themen der Gespräche waren die Zukunft der Rurtalbahn als Regionalverkehrsangebot sowie die für 2029 geplante Korridorertüchtigung der Bahnstrecke.
Aktuell verfügt der Dürener Hauptbahnhof über eine grundlegende, aber funktionale Ausstattung: drei Aufzüge, dynamische Fahrgastinformationssysteme, Sitzgelegenheiten, Mülleimer sowie stufenlosen Zugang mit Bodenleitsystemen auf einigen Bahnsteigen. Dass bereits Fortschritte sichtbar sind, zeigen vorbereitende Maßnahmen wie die Baumfällarbeiten im Februar 2026 und die für Mitte 2026 geplante Eröffnung einer neuen Fahrradstation.
Die Zukunft des Bahnhofs verbindet schnelle Verbesserungen mit einer langfristigen Vision. Die geplanten 17 Millionen Euro an Fördermitteln sollen den Standort zu einem zentralen Baustein der städtischen Entwicklung umgestalten. Bis zum Start der großen Bauarbeiten sorgen kleinere, aber stetige Aufwertungen dafür, dass der Bahnhof reibungslos funktioniert.