14 April 2026, 22:03

Düsseldorf verhängt erstes Platzverbot am Hauptbahnhof gegen Seriengewalttäter

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Düsseldorf verhängt erstes Platzverbot am Hauptbahnhof gegen Seriengewalttäter

Die Düsseldorfer Polizei hat eine beispiellose Maßnahme ergriffen, um die Kriminalität in der Nähe des Hauptbahnhofs einzudämmen. Ein 31-jähriger Mann wurde im Rahmen einer neuen Sicherheitsinitiative mit einem Aufenthaltsverbot für das Gebiet belegt. Der Schritt folgt auf eine Reihe gewalttätiger Vorfälle, die in den vergangenen zwölf Monaten mit derselben Person in Verbindung gebracht werden.

Das Platzverbot richtet sich gegen einen tunesischen Staatsbürger mit einer langen Vorstrafenliste. Seit November 2024 war er an 27 Gewaltdelikten oder Eigentumsstraftaten beteiligt. Einige dieser Taten ereigneten sich in und um den Düsseldorfer Hauptbahnhof, darunter drei Körperverletzungen und ein Raub in der Nähe des Worringer Platzes – allein im August 2024.

Das Verbot ist das erste seiner Art im Rahmen des "SiBu"-Projekts (Sicherheit im Bahnhofsbereich). Die im September 2024 gestartete Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung rund um den Bahnhof zu verbessern. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahme weitere Straftaten verhindert und Anwohner sowie Besucher schützt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Polizei deutete an, dass ähnliche Beschränkungen künftig auch in anderen Fällen verhängt werden könnten. Die Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie, um wiederkehrende Kriminalitätsschwerpunkte in der Innenstadt zu bekämpfen.

Das Aufenthaltsverbot stellt eine direkte Reaktion auf die wiederholten Straftaten in einem stark frequentierten Bereich dar. Durch den Zugangsentzug für den Betroffenen will die Polizei die Gefahr für die öffentliche Sicherheit verringern. Die Auswirkungen werden im Rahmen des laufenden "SiBu"-Projekts genau beobachtet.

Quelle