Ennepe-Ruhr-Kreis kämpft mit neuer Initiative gegen Wohnungseinbrüche
Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr ist offiziell der Initiative „Sicher zu Hause“ beigetreten, einem Netzwerk zur Prävention von Einbrüchen. Das erste gemeinsame Treffen der regionalen Gruppe fand am 22. Juli 2025 statt und brachte unter der Schirmherrschaft von Innenminister Herbert Reul Vertreter aus Polizei, Wirtschaft und lokalen Gemeinschaften zusammen.
Die Initiative „Sicher zu Hause“ wurde von Polizeibehörden ins Leben gerufen, um das öffentliche Bewusstsein für Einbruchsrisiken zu schärfen. Sie vernetzt Kommunalverwaltungen, Handelsverbände, Sicherheitsunternehmen und Beamte, um Fachwissen und Ratschläge auszutauschen.
Kriminaldirektor Martin Zabek, Leiter der Kriminalinspektion im Kreis, sprach bei der Veranstaltung. Er betonte die Bedeutung klarer, neutraler Informationen für Anwohner, um ihre Wohnungen und Häuser besser zu schützen. Zabek wies darauf hin, dass Prävention mehr erfordert als Alarmanlagen und Schlösser – sie braucht das Engagement der gesamten Gemeinschaft.
Kriminalhauptkommissarin Kirsten Gehrisch nahm ebenfalls an dem Treffen teil. Beide unterstrichen, dass praxisnahe und produktunabhängige Beratung den Bürgern hilft, fundierte Entscheidungen für ihre Sicherheit zu treffen.
Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr ist nun aktives Mitglied der Initiative. Anwohner erhalten Zugang zu fachkundiger Unterstützung, um ihr Eigentum zu sichern. Das Netzwerk plant weitere Treffen, um seine Reichweite und Wirkung zu verstärken.






