Ennepe-Ruhr-Kreis warnt: Osterfeuer werden zur Brandgefahr durch extreme Trockenheit
Niklas SchmitzEnnepe-Ruhr-Kreis warnt: Osterfeuer werden zur Brandgefahr durch extreme Trockenheit
Ennepe-Ruhr-Kreis warnt vor hohem Waldbrandrisiko – Vorsicht bei Osterfeuern
Wegen wochenlanger Trockenheit herrscht im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell eine erhöhte Brandgefahr. Mit Blick auf das nahende Osterfest appellieren die Behörden an die Bevölkerung, beim Entzünden traditioneller Osterfeuer besondere Vorsicht walten zu lassen. In den vergangenen Jahren hatten unkontrollierte Feuer bereits zu Verletzungen, unnötigen Einsatzfahrten der Rettungskräfte und Sachschäden geführt.
Da es in den letzten Wochen kaum geregnet hat, sind Felder und Wälder extrem trocken und damit brandgefährdet. Die Feuerwehr musste wiederholt zu außer Kontrolle geratenen Osterfeuern oder zu Vorfällen ausrücken, bei denen Brände nicht ordnungsgemäß gemeldet worden waren. Einige Menschen erlitten Brandverletzungen, andere lösten Einsatzkräfte aus, weil sich Rauch unerwartet ausbreitete.
Vor dem Anzünden eines Feuers müssen die örtlichen Vorschriften geprüft werden. Unter Umständen ist eine Genehmigung erforderlich, manche Gemeinden verlangen eine Voranmeldung. Der gewählte Platz sollte ausreichend Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Hecken, Stromleitungen und Straßen aufweisen und über einen nicht brennbaren Untergrund verfügen.
Verbrannt werden darf nur trockenes, unbehandeltes Holz wie Äste oder Strauchschnitt. Müll, behandeltes Holz, Kunststoffe und anderer Abfall sind verboten, da sie giftige Dämpfe freisetzen. Der Holzstapel sollte unmittelbar vor dem Entzünden umgeschichtet werden, um Tiere zu schützen, die sich möglicherweise darin eingenistet haben.
Während des Feuers muss stets eine Aufsichtsperson anwesend sein. Feuerlöscher oder Wasser sollten griffbereit sein, und die Flammen müssen vor dem Verlassen des Geländes vollständig gelöscht werden.
Die Behörden betonen, dass sorgfältige Planung und ständige Beaufsichtigung Unfälle verhindern können. Wer sich an die Regeln hält, verringert das Risiko von Verletzungen, Sachschäden und unnötiger Belastung für die Einsatzkräfte. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, verantwortungsbewusst zu handeln, um eine Wiederholung vergangener Vorfälle zu vermeiden.
