14 April 2026, 16:03

Explosion und Großbrand in Sümmerner Gerberei – zwei Verletzte nach Abgasanlagen-Brand

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen zusammen in einem Raum mit einem Feuerlöscher links, einer Maschine rechts und diversen Gegenständen und Rohren im Hintergrund.

Explosion und Großbrand in Sümmerner Gerberei – zwei Verletzte nach Abgasanlagen-Brand

Brand in Gerberei im Industriegebiet von Sümmern am Freitagnachmittag

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Am Freitagnachmittag brach in einer Gerberei im Industriegebiet von Sümmern ein Feuer aus. Die Flammen entstanden in einer Abgasanlage, nachdem es zuvor eine Explosion gegeben hatte, bei der zwei Mitarbeiter verletzt wurden. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Der Vorfall begann um 13:25 Uhr, als ein Brand in der Abgasanlage der Gerberei gemeldet wurde. Zuvor hatte eine Explosion das Gebäude erschüttert, Fensterscheiben zersplittert und zwei Angestellte leicht verletzt. Beide wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Iserlohn gebracht.

Feuerwehreinheiten aus Iserlohn und der Freiwilligen Feuerwehr Sümmern trafen schnell ein, um das Feuer zu bekämpfen. Sie leiteten eine großangelegte Löschaktion ein und konzentrierten sich auf die brennende Abgasanlage. Als die Flammen nachließen, wurde die Sümmerner Mannschaft abgelöst und kehrte in ihre Wache zurück.

Während des Einsatzes musste ein einsturzgefährdeter Schornstein kontrolliert abgerissen werden. Die Feuerwehr war an diesem Tag bereits im Dauereinsatz: Gegen 11:30 Uhr hatte es einen Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle gegeben, und um 10:15 Uhr musste ein umgestürzter Baum in der Nähe einer Straße gesichert werden. Ein weiterer Alarm in einem Betrieb am Stenglingser Weg stellte sich als Fehlmeldung heraus – ausgelöst durch Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger.

Das Feuer konnte schließlich vollständig gelöscht und die Einsatzstelle gesichert werden. Die beiden verletzten Mitarbeiter wurden ärztlich versorgt, schwerwiegende Verletzungen gab es jedoch nicht. Die Behörden werden in den kommenden Tagen wahrscheinlich die Ursache der Explosion und des Brandes untersuchen.

Quelle