Fan-Krawalle überschatten Zweitligaspiel zwischen Münster und Braunschweig
Sebastian KönigFan-Krawalle überschatten Zweitligaspiel zwischen Münster und Braunschweig
Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fußballfans stören Zweitligaspiel zwischen Preußen Münster und Eintracht Braunschweig
Bei der Zweitligabegegnung zwischen dem SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig ist es am Sonntag zu tumultartigen Szenen zwischen gegnerischen Fangruppen gekommen. Noch vor Anpfiff gerieten etwa 75 bis 100 Anhänger beider Vereine in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Polizei und Ordner griffen umgehend ein, um die Gruppen zu trennen und die Lage zu beruhigen.
Verletzte gab es bei dem Vorfall zwar nicht, doch die Behörden gingen gegen mehrere Rädelsführer vor. Zwölf Fans von Eintracht Braunschweig wurden vorläufig festgenommen und aus Sicherheitsgründen vom Stadionausschluss betroffen.
Die Zwischenfälle begannen bereits vor dem Spiel am 28. September außerhalb des Stadiongeländes. Als die Einsatzkräfte eingriffen, gelang es ihnen, die Situation unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Eskalation zu verhindern. Die übrigen Zuschauer durften das Stadion betreten, und die Partie konnte wie geplant beginnen.
Doch in der 90. Minute entluden sich die Spannungen erneut: Eine Gruppe von Anhängern beider Vereine drang in den Innenbereich des Stadions ein, woraufhin die Schiedsrichter den Spielbetrieb kurzzeitig unterbrechen mussten. Sicherheitskräfte und Polizei räumten das Spielfeld und sorgten dafür, dass alle Fans in ihre vorgesehenen Blöcke zurückkehrten. Nach Wiederherstellung der Ordnung setzte der Unparteiische die Partie fort.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Störung der öffentlichen Ordnung eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Nummer 0251 275-0 zu melden. Medienanfragen können an die Rufnummer 0251 275-1010 oder per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.
Abgesehen von diesen Vorfällen verlief der restliche Polizeieinsatz ohne größere Zwischenfälle. Das Spiel endete ohne weitere Störungen, nachdem die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden waren. Zwölf Anhänger von Eintracht Braunschweig befinden sich weiterhin in Gewahrsam, während die Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen andauern. Die Behörden betonen, wie wichtig Zeugenaussagen sind, um die genauen Abläufe vor den Krawallen aufzuklären.






