FDP Solingen lehnt Grundsteuer-Erhöhung strikt ab – "Belastung für Bürger und Wirtschaft"
Matteo BöhmFDP Solingen lehnt Grundsteuer-Erhöhung strikt ab – "Belastung für Bürger und Wirtschaft"
Die FDP Solingen lehnt jede Erhöhung der kommunalen Steuern, insbesondere der Grundsteuer, entschieden ab. Die Parteiführung argumentiert, dass höhere Sätze die ohnehin schon finanziell belasteten Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Mieter unzumutbar zusätzlich belasten würden.
Solingen verzeichnet bereits jetzt eine der höchsten Grundsteuer-Hebesätze in Nordrhein-Westfalen. Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Zelljahn warnt, dass eine weitere Anhebung Unternehmen und Anwohner aus der Stadt vertreiben könnte.
Laut der Partei würde eine Erhöhung der Grundsteuer die Wohnkosten für Vermieter und Mieter gleichermaßen in die Höhe treiben. Die lokale Vorsitzende Nina Brattig verweist auf die bestehenden finanziellen Schwierigkeiten vieler Haushalte und lehnt es ab, deren Belastungen weiter zu verschärfen.
Die Freien Demokraten betonen zudem, dass Unternehmen bereits durch die Gewerbesteuer erheblich zu den kommunalen Einnahmen beitragen. Diese Mittel fließen in wichtige öffentliche Leistungen wie Kitas und Schulen.
Die Position der Partei ist eindeutig: Keine Steigerung der kommunalen Abgaben oder Hebesätze. Die Führung ist überzeugt, dass ein solcher Schritt sowohl der lokalen Wirtschaft als auch dem Zusammenhalt der Stadt schaden würde. Ihr Widerstand zielt darauf ab, die Bürger zu entlasten und die wirtschaftliche Stabilität Solingens zu bewahren.
