FEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und droht Biden
Niklas SchmitzFEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und droht Biden
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, hat ungewöhnliche Behauptungen über eine angebliche Teleportation zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House aufgestellt. Seine Aussagen, über die CNN berichtete, haben bei Abgeordneten Besorgnis ausgelöst und zu seiner Abberufung von einer wichtigen Anhörung im Kongress geführt. Der Vorfall sorgt zusätzlich für Aufsehen, da Phillips gewalttätige Äußerungen über den früheren US-Präsidenten Joe Biden getätigt hat.
Phillips, der bei FEMA für Einsatzkoordination und Wiederherstellungsmaßnahmen zuständig ist, erzählte CNN, er sei innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum nächsten "versetzt" worden. Er beschrieb das Erlebnis als Teil einer spirituellen Erfahrung während seiner Krebstherapie. Keine offizielle Stelle hat die Behauptungen bisher überprüft oder dazu Stellung genommen, da sie außerhalb des üblichen institutionellen Rahmens liegen.
Seine Aussagen veranlassten demokratische Abgeordnete in Washington, seine Eignung für das Amt infrage zu stellen. Kurze Zeit später wurde Phillips von der Tagesordnung einer Anhörung des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses gestrichen. FEMA lehnte es ab, sich entweder zu seinen Teleportationsbehauptungen oder zu seiner Abberufung von der Anhörung zu äußern.
Neben seiner Teleportationsgeschichte äußerte Phillips zudem aggressive Drohungen gegen Joe Biden. Er erklärte, er wolle Biden "ins Gesicht schlagen", und behauptete, der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben". Diese Äußerungen verschärften die Kritik an seinem Verhalten zusätzlich.
Später warf Phillips der Plattform Truth Social vor, seine Reaktion auf den CNN-Bericht unterdrückt zu haben. Die Plattform hingegen gab an, dass etwaige Probleme beim Veröffentlichen auf einen technischen Fehler zurückzuführen seien. Auch die Daily Mail wandte sich an FEMA, erhielt jedoch keine offizielle Antwort.
Trotz der Kontroverse bleibt Phillips vorerst in seiner Position bei FEMA. Seine Teleportationsbehauptungen und die gewalttätige Rhetorik haben jedoch eine Debatte über seine professionelle Eignung entfacht. Bisher haben weder FEMA noch andere Regierungsbehörden eine Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.






