07 May 2026, 18:03

Flucht mit gestohlenem E-Scooter löst Notbremsung eines Zuges in Iserlohn aus

Ein gelbes Elektro-Scooter mit Helm darauf auf einer Straße neben einem Lastwagen geparkt, mit Menschen auf einem Fußweg und Gebäuden im Hintergrund.

Flucht mit gestohlenem E-Scooter löst Notbremsung eines Zuges in Iserlohn aus

39-Jähriger aus Iserlohn löst Notbremsung eines Zuges aus – nach Flucht mit gestohlenem E-Scooter vor der Polizei

Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn hat durch seine Flucht vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter eine Notbremsung eines Zuges ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich, als Beamte den Mann auf dem Gehweg mit dem Gefährt entdeckten, dieser das Fahrzeug daraufhin zurückließ und über Gleisanlagen floh. Verletzte gab es nicht, doch dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte.

Die Probleme begannen, als die Polizei den Mann dabei beobachtete, wie er mit einem E-Scooter auf dem Bürgersteig in Iserlohn unterwegs war. Als die Beamten sich näherten, ergiff er die Flucht, ließ den Roller stehen und rannte auf nahegelegene Bahnschienen. Seine Aktion zwang einen herannahenden Zug zu einer scharfen Bremsung – ein Zusammenstoß konnte jedoch verhindert werden.

Nach einer Fahndung in der Umgebung wurde der Verdächtige in einem Gebüsch aufgespürt und festgenommen. Eine Überprüfung des zurückgelassenen E-Scooters ergab, dass dieser erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden war. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten zudem gestohlene Gegenstände und Betäubungsmittel in seinem Besitz.

Erste Tests deuteten darauf hin, dass der Mann zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben könnte. Die Behörden haben ihn inzwischen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs, Verstößen gegen das Straßenverkehrs- und Betäubungsmittelgesetz sowie Diebstahls angeklagt. Der betroffene Zug konnte nach einer kurzen Verzögerung seine Fahrt fortsetzen.

Die Polizei des Märkischen Kreises bestätigte, dass der Beschuldigte weiterhin in Gewahrsam bleibt. Für weitere Medienanfragen steht die Pressestelle unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.

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