08 April 2026, 00:07

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit Botschaften und Spendenaktion

Plakat zur Hundertjahrfeier der Tour de France (1903–2003), das Radfahrer in einer Gruppe zeigt.

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit Botschaften und Spendenaktion

Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September 2023, um Briefe und Friedensgrüße auszutauschen. Die Begegnung bildete einen symbolträchtigen Höhepunkt der Friedensradtour, die Spenden für die Leprahilfe im Globalen Süden sammeln sollte.

Die Tour startete mit zwei Gruppen, die sich von ihren jeweiligen Rathäusern in Münster und Osnabrück auf den Weg machten. In Lengerich kamen sie zusammen, wo sie Briefe zwischen den Oberbürgermeisterinnen der Städte übergaben. Münster Oberbürgermeister Markus Lewe richtete eine Botschaft an Osnabrücks Bürgermeisterin Katharina Pötter, in der er an den Westfälischen Frieden und dessen bleibenden Aufruf zur Einheit erinnerte. Pötters Antwortschreiben übermittelte herzliche Wünsche und Unterstützung für die Radinitiative.

Das letzte Ziel in Münster war das Lepra-Museum im Stadtteil Kinderhaus. Dort rückte der wohltätige Zweck der Tour in den Fokus: die Sammlung von Spenden für die Leprahilfe im Globalen Süden. Zuvor hatte Bürgermeisterin Angela Stähler eine Delegation der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe im Friedenssaal des Historischen Rathauses von Münster empfangen.

Die Friedensradtour verband historische Erinnerung mit einer modernen humanitären Mission. Durch den Austausch von Grußbotschaften und die Sensibilisierung für das Thema unterstrich die Veranstaltung die anhaltenden Bemühungen im weltweiten Kampf gegen Lepra. Die während der Fahrt gesammelten Spenden kommen direkt Hilfsprojekten in betroffenen Regionen zugute.

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