11 May 2026, 04:03

Fünf Tonnen gefälschte T-Shirts in Aachen vom Zoll vernichtet

Zwei goldfarbene Abzeichen mit der Aufschrift "U.S. Customs and Border Protection" auf einem weißen Hintergrund.

Fünf Tonnen gefälschte T-Shirts in Aachen vom Zoll vernichtet

Zollbeamte in Aachen haben fast fünf Tonnen gefälschter T-Shirts vernichtet, die im vergangenen Jahr beschlagnahmt worden waren. Die Plagiate im Wert von etwa 1,4 Millionen Euro waren bei routinemäßigen Kontrollen internationaler Sendungen entdeckt worden. Die Behörden bestätigten, dass die Ware eine bekannte Marke imitierte, jedoch als „No-Name“-Produkte deklariert worden war.

Das Hauptzollamt Aachen überprüft regelmäßig eingehende Waren, um die Einhaltung der Handelsgesetze zu gewährleisten. Bei einer solchen Kontrolle identifizierten die Beamten die Lieferung als Fälschung. Die T-Shirts, obwohl generisch etikettiert, wiesen deutliche Ähnlichkeiten mit einer anerkannten Marke auf.

Nach deutschem Recht ist der Zoll befugt, unsichere oder illegale Waren aus dem Verkehr zu ziehen. In diesem Fall verhinderte die Beschlagnahmung mögliche wirtschaftliche Schäden für den Markeninhaber. Gleichzeitig schützte sie Verbraucher davor, minderwertige oder täuschende Produkte zu erwerben.

Die vernichteten Waren waren Teil umfassender Maßnahmen zur Bekämpfung des Handels mit Fälschungen. Elke Willsch, Sprecherin des Hauptzollamts Aachen, bestätigte die Aktion, betonte jedoch, dass unklar bleibe, ob der Rechteinhaber der Marke zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur eingeleitet habe. Für weitere Informationen steht das Amt unter [email protected] oder telefonisch unter 0241/9091-4770 zur Verfügung.

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Die Vernichtung der gefälschten T-Shirts entspricht dem Standardverfahren für beschlagnahmte illegale Waren. Der Vorgang unterstreicht die Rolle des Zolls beim Schutz von Unternehmen und Verbrauchern vor betrügerischen Produkten. Bisher wurden keine weiteren Ermittlungsmaßnahmen gegen den Importeur bekannt.

Quelle