Gerüchte um Merz' Rücktritt: Regierung dementiert Spekulationen über Kanzlerwechsel
Sebastian KönigGerüchte um Merz' Rücktritt: Regierung dementiert Spekulationen über Kanzlerwechsel
In den letzten Tagen haben sich Gerüchte über einen möglichen Wechsel an der Spitze verbreitet. Mehrere Medien berichteten über angebliche interne Parteigespräche, bei denen es um einen Austausch von Bundeskanzler Friedrich Merz gegangen sein soll. Der Regierungssprecher Stefan Kornelius nahm sich der Vorwürfe am Freitag an und wies sie als unbegründete Spekulationen zurück.
Schon am Donnerstag hatte Kornelius den Kanzler als „sehr initiativ und handlungsorientiert“ beschrieben. Zudem betonte er Merz’ Fokus auf die Reformagenda der Regierung. Der Sprecher hob hervor, dass der Kanzler in jüngsten Gesprächen eine positive und konstruktive Grundstimmung an den Tag gelegt habe.
Kornelius bestätigte, dass Merz regelmäßig mit der CDU-Führung sowie dem Vorstand im Austausch stehe. Auf die Frage, ob der Kanzler mit Hendrik Wüst, dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, gesprochen habe, wollte er sich jedoch nicht einlassen. In Medien war Wüst als möglicher Nachfolger Merz’ genannt worden.
Auf Nachfrage zu weiteren Details erklärte Kornelius unmissverständlich: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“ Er wiederholte, dass der Kanzler seinen Pflichten und den Zielen der Partei weiterhin engagiert nachkomme. Die Regierung bezeichnete die Diskussionen als haltlose Gerüchte. Bundeskanzler Merz führe die Amtsgeschäfte weiterhin mit klarem Fokus auf Politik und Reformen. Die Aussagen des Sprechers deuten darauf hin, dass kurzfristig keine Veränderungen in der Führungsebene zu erwarten sind.
