23 April 2026, 12:09

Grenzüberschreitende Razzia: Polizei schlägt gegen Schmuggel und illegale Geldtransporte zu

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße und einer Person, die links eine Kamera hält. Bäume, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und ein klarer blauer Himmel sind im Hintergrund zu sehen.

Grenzüberschreitende Razzia: Polizei schlägt gegen Schmuggel und illegale Geldtransporte zu

Großangelegte Polizeiaktion an wichtigen Verkehrswegen in Deutschland und den Niederlanden

Zwischen dem 15. und 16. Mai 2025 fand eine groß angelegte Polizeiaktion entlang zentraler Verkehrsrouten in Deutschland und den Niederlanden statt. Beamte aus mehreren deutschen Bundesländern, Bundesbehörden, dem Zoll sowie niederländische Strafverfolgungsbehörden arbeiteten dabei zusammen, um grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Bei der Razzia wurden neun Personen festgenommen und fast 100 Strafanzeigen erstattet.

Die koordinierten Kontrollen konzentrierten sich auf die Europastraße E30 und weitere wichtige Verkehrsadern. Über 900 Fahrzeuge wurden überprüft, und mehr als 1.700 Personen wurden an Straßen, Schienen und Wasserwegen kontrolliert.

Am Grenzübergang Twist wurde ein 62-jähriger Mann mit rund 30.000 unversteuerten Zigaretten angehalten. Unterdessen wurde an der Grenze bei Elten eine 36-jährige Frau mit mehr als 100.000 Euro Bargeld ohne deklarierten Herkunftsnachweis gestoppt. Ein weiterer Reisender, ein 44-Jähriger, wurde in einem ICE in der Nähe des Bahnhofs Emmerich mit über 80.000 Euro nicht deklariertem Geld aufgefunden.

Auf derselben Zugstrecke nahm die Polizei einen 36-jährigen Mann fest, nachdem Beamte mehr als 2.000 Gramm mutmaßliches Heroin sichergestellt hatten. In Weener deckten die Ermittler in einer Sportsbar illegale Glücksspielaktivitäten auf und beschlagnahmten drei manipulierte Spielautomaten. Die erhobenen Vorwürfe reichten von Drogendelikten und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht bis hin zu Trunkenheit am Steuer.

Die zweitägige Aktion führte zu neun Festnahmen und der Einleitung von fast 100 Ermittlungsverfahren. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus den Razzien aus, die sich gegen Schmuggel, undeklarierte Bargeldtransporte und andere grenzüberschreitende Straftaten richteten. Mit weiteren Ermittlungen ist zu rechnen.

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