04 May 2026, 04:03

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Scheune brennt stundenlang lichterloh

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einer Flagge an einer Fahnenstange, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Scheune brennt stundenlang lichterloh

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Scheune steht in Flammen – Löscharbeiten dauern Stunden

In den frühen Morgenstunden des Freitag brach in Neukirchen-Vluyn ein großer Scheunenbrand aus, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Gegen 04:40 Uhr wurde das Feuer in der Heckrathstraße gemeldet – als die Feuerwehr eintraf, stand das gesamte Gebäude bereits in Flammen. Die Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen das Feuer, bevor sie es schließlich um 17:15 Uhr als gelöscht erklären konnten.

Die etwa 19 mal 10 Meter große Scheune brannte bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits lichterloh. Die Feuerwehr setzte fünf C-Hohlstrahlrohre und zwei Monitorstrahlrohre ein, um die heftigen Flammen unter Kontrolle zu bringen. Während des Brandes stürzten Teile des Daches und ein Giebel unter der Hitze ein, sodass die Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen den verbleibenden Giebel abreißen mussten.

Das Technische Hilfswerk (THW) aus Moers wurde zur Unterstützung hinzugezogen und konzentrierte sich auf die Beseitigung von Stroh sowie die Bekämpfung hartnäckiger Glutnester. In der Nähe wurden Hühner, die in einem angrenzenden Stall untergebracht waren, mit Wasser gekühlt, um sie vor Hitzeverletzungen zu schützen. Gleichzeitig wurden im brennenden Gebäude gelagerte Markenwaren geborgen und auf nahegelegenen Feldern kontrolliert abgebrannt – ein Prozess, der aufgrund der großen Menge mehrere Stunden in Anspruch nahm.

Gegen 15:30 Uhr fand ein Schichtwechsel statt, während die Löscharbeiten weitergingen. Während des gesamten Einsatzes versorgte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Kamp-Lintfort die erschöpften Einsatzkräfte mit Verpflegung. Die Brandursache ist bisher ungeklärt; die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen.

Erst um 17:15 Uhr konnte das Feuer nach einem langwierigen Einsatz mit Beteiligung mehrerer Behörden endlich als vollständig gelöscht gemeldet werden. Die eingestürzte Scheune und die beschädigten Güter müssen nun weiter begutachtet werden, während die Ermittler klären, wie es zu dem Brand kam. Bislang liegen keine weiteren Angaben zu möglichen Ursachen oder dem Ausmaß der Schäden vor.

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