Großrazzia in NRW: Über 100 Beamte kontrollieren Löhne und Arbeitsbedingungen
Niklas SchmitzGroßrazzia in NRW: Über 100 Beamte kontrollieren Löhne und Arbeitsbedingungen
Mehr als 100 Kontrollbeamte führten am 13. März 2025 in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Kreisen flächendeckende Überprüfungen durch. Im Fokus standen Betriebe und Beschäftigte, um die Einhaltung von Arbeitsgesetzen und Lohnvorschriften zu gewährleisten.
Der größte Einsatz fand in Köln statt, wo 13 Unternehmen und 47 Arbeitnehmer kontrolliert wurden. Sieben Personen arbeiteten illegal in Restaurants oder Imbissen. In Bonn wurden fünf Betriebe und 26 Beschäftigte überprüft.
Im Rhein-Sieg-Kreis durchsuchten die Beamten neun Unternehmen und kontrollierten 37 Personen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis standen sechs Betriebe und zwölf Beschäftigte auf dem Prüfstand, im Oberbergischen Kreis sechs Unternehmen und 16 Arbeitnehmer.
In Leverkusen wurden fünf Betriebe und neun Mitarbeiter überprüft, im Rhein-Erft-Kreis fünf Unternehmen und 21 Personen. Insgesamt hatten neun Arbeitgeber die nach dem Mindestlohngesetz vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen nicht geführt.
Bei den Kontrollen deckten die Behörden mehrere Verstöße auf, darunter illegale Beschäftigung und fehlende Lohnunterlagen. Nun werden die Ermittlungsergebnisse ausgewertet, um über weitere Schritte zu entscheiden. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsstandards in der Region durchzusetzen.






