Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt
Sebastian KönigGroßrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen entdeckt
Großrazzia zur Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026
In Rheda-Wiedenbrück fand am 19. März 2026 eine groß angelegte Kontrolle von Lastkraftwagen statt. Die Behörden überprüften 58 Fahrzeuge auf die Einhaltung von Verkehrs-, Zoll- und Sicherheitsvorschriften. An der Aktion waren Polizei, Zoll und Verkehrsbehörden beteiligt, die gemeinsam für die Durchsetzung der Regelungen sorgten.
Die Kontrolle wurde von der Kreispolizeibehörde Gütersloh, dem Hauptzollamt Bielefeld, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie der Bezirksregierung Detmold geleitet. Die Teams prüften Lenk- und Ruhezeiten, den Fahrzeugzustand, die Ladungssicherung sowie Überladung. Insgesamt wurden 30 Verstöße festgestellt.
Zollbeamte befragten 13 Personen, woraufhin gegen zwei von ihnen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. In einem Fall ging es um illegale Beschäftigung, im anderen um unerlaubten Aufenthalt. Sechs Fahrer wurden vor Ort mit Bußgeldern belegt, weil sie gegen die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatten.
Acht Verstöße im Bereich des Sozialrechts im Straßenverkehr wurden zur Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren weitergeleitet. Zwei Lkw mussten sofort gestoppt werden, da ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert war. Die Prüfer stellten zudem bei vier Fahrzeugen Überladung fest – eines davon überschritt die zulässige Achslast um 23 Prozent. Diese Lkw durften ihre Fahrt erst nach Behebung der Mängel fortsetzen.
Darüber hinaus meldete das BALM während der Aktion einen Verstoss gegen das Abfallrecht.
Die Kontrolle unterstrich die anhaltenden Probleme bei der Einhaltung von Vorschriften im Güterverkehr. Die Polizei Gütersloh kündigte an, künftig häufiger Kontrollen bei Nutzfahrzeugen durchzuführen. Mit diesen Maßnahmen soll die Verkehrssicherheit – insbesondere im Schwerlastverkehr – verbessert werden.






