16 April 2026, 22:03

Großübung "Modell 47" testet Krisenresistenz von Justiz und Polizei in NRW

Zwei Polizisten in schwarzen Uniformen stehen vor einem Glasgebäude mit Text, mit Absperrungen und Schildern im Vordergrund.

Großübung "Modell 47" testet Krisenresistenz von Justiz und Polizei in NRW

Großübung testet Justiz und Polizei in Nordrhein-Westfalen am 9. Juli 2025

Unter dem Namen "Modell 47" wurde in Nordrhein-Westfalen eine großangelegte Krisenübung durchgeführt, bei der ein flächendeckender Stromausfall simuliert wurde, um die Notfallprozesse von Justiz und Polizei zu überprüfen. Wie offizielle Stellen bestätigten, verlief der Test reibungslos – die wichtigsten Dienstleistungen blieben trotz der Herausforderungen funktionsfähig.

An der Übung beteiligten sich mehrere Behörden, die unter schwierigen Bedingungen zusammenarbeiteten. Darunter waren Staatssekretärin Dr. Daniela Brückner vom Justizministerium, Polizeidirektor Thomas Vogt der Kreispolizeibehörde Hochsauerland, sowie Oberstaatsanwalt Dr. Tino Seesko von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm. Zudem nahmen Vertreter des NRW-Innenministeriums und Chefpolizeidirektor Olaf Wicher vom Oberlandesgericht Hamm teil.

Während der Simulation wurde ein Verdächtiger festgenommen, einem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt überstellt – alles ohne funktionierende Stromversorgung. Im Mittelpunkt der Übung stand die Überprüfung der Kommunikationswege zwischen Landgerichten, Amtsgerichten, Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden. Später bestätigten die Verantwortlichen, dass alle Abläufe wie geplant durchgeführt wurden.

In einer Pressemitteilung vom 11. Juli 2025 wurde der Erfolg der Übung hervorgehoben. Die Ergebnisse zeigten, dass Justiz und Polizei auch in einer länger andauernden Krise essenzielle Aufgaben aufrechterhalten können.

Die "Modell 47"-Übung bestätigte, dass die Rechts- und Sicherheitsbehörden Nordrhein-Westfalens auch bei schweren Störungen handlungsfähig bleiben. Die Behörden verfügen nun über geprüfte Verfahren für Festnahmen, Ingewahrsamnahmen und die behördenübergreifende Koordination in Notlagen. Die Erkenntnisse sollen künftige Krisenstrategien weiter verbessern.

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